Planwirtschaft?

Vor 50 Jahren

fand man in linken Kreisen die Planwirtschaft gut.

Auch genannt Zentralverwaltungswirtschaft.

Es kommt aber – weil keine Planungsbehörde alles wissen kann – zur Fehlallokation von Ressourcen.

Konkret kann das in einem sozialistischen Land zum Beispiel bedeuten, dass viel zu viele Gießkannen erhältlich sind, es aber an Klopapier fehlt (beispielsweise früher Sowjetunion und heute Venezuela).

Heute

nach langer Erfahrung – ist die Marktwirtschaft zu bevorzugen. Ideal ist die aber auch nicht, weil es auch hier zu einer Fehlallokation von Ressourcen kommt. Wenn zu viel Geld am falschen Platz ist, die Ungleichheit zu extrem wird – oder zu viele arbeits- bzw. leistungslose Einkommen eingesackt werden.

Genauso ist es mit den Krisen. Weltwirtschaftskrisen sind die Folge eines vorhausgegangenen Booms bzw. Hausse.

Das ist insofern natürlich, da die Wirtschaft pulsiert.

Die Wirtschaft pulsiert, weil sie etwas Lebendiges ist.

Problematisch wird es auch hier, wenn die Ausschläge zu extrem sind. Wenn es zu hoch hinaufgegangen ist.

Und wenn gleichzeitig – durch linke Einflüsse – am Arbeitsmarkt keine Selbstregulierung ist. Dann führt jede Depression, jede Deflation, zu Massenarbeitslosigkeit, die lange Zeit anhält.

Sind dann die Öffentlichen Hände nicht mehr in der Lage, die Millionen Langzeitarbeitslosen über Jahre oder Jahrzehnte zu ernähren, dann droht der Systemzusammenbruch.

Aber der hat auch seine Vorteile. Nämlich mehr Freiheit.

Von mir gemeint sind Ereignisse, wie 1989 im Ostblock. Nur viel, viel heftiger. Man kann es sich noch nicht richtig vorstellen.

1 thought on “Planwirtschaft?

  1. Sind dann die Öffentlichen Hände nicht mehr in der Lage, die Millionen Langzeitarbeitslosen über Jahre oder Jahrzehnte zu ernähren, dann droht der Systemzusammenbruch.

    Selbstverständlich wird dieses Problem durch Migranten und Asylanten, die in großer Zahl kommen, verschärft.

    Es wird aber durch sie nicht verursacht.

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