Wirtschaft ist die Umwandlung von Rohstoffen in Abfall

Nicht-Reparierbarkeit und
Geplante Obsoleszenz

Wirtschaft ist die Umwandlung von Rohstoffen in Abfall. Ist bekanntermaßen unökologisch.

Aber ursprünglich ist es auch unökonomisch.

Unwirtschaftlich.

Wenn man immer schneller produziert. Und um immer schneller produzieren zu können, die Güter auf Nicht-Reparierbarkeit und Geplante Obsoleszenz hin designt.

Warum ist das unwirtschaftlich? So klingelt die Kasse doch am besten, oder etwa nicht?

So sind doch die Profite am höchsten, oder etwa nicht?

Schaden

Mal abgesehen von der Umwelt.

Dem ethisch gesehen unverdienten – richtig, es handelt sich um Rent-Seeking im Sinne von Joseph Stiglitzzusätzlichen Profit gegenüber steht ein Schaden auf Seiten des Konsumenten.

Da muss man absehen von besonderen psychologischen Erscheinungen, dass die Frau gern mit dem neuesten Kleid, der Mann gern mit dem neuesten Auto glänzen möchte. Dieses gehört in den Bereich der Freude und Lust. Aber generell ist es für den Verbraucher ein Schaden, wenn es bei einem Gebrauchsgegenstand nur kurz dauert, bis er kaputt ist, und wenn der Gebrauchsgegenstand auf Nicht-Reparierbarkeit hin designt ist.

Der Verbraucher muss dann in kürzeren Abständen neu kaufen.

Dafür muss er länger und härter arbeiten, härter und intensiver um den eigenen Lebensunterhalt konkurrieren.

Weil ja seine Kosten höher sind.

Die Folge

Mal abgesehen von der Umwelt.

Man kommt nicht zur Ruhe.

Und was ist aus „anarchistischer“ bzw. libertärer Perspektive zu sagen?

Richtig. Den Mehr-Profiten durch Nicht-Reparierbarkeit und Geplante Obsoleszenz steht Arbeits-Mehrbelastung, Arbeits-Verdichtung und so weiter gegenüber.

Und die wirkt sich – wie ich glaube – auf die Menschen lähmend aus und wirkt somit in Richtung Stärkung der bestehenden Macht- und Ausbeutungs-Verhältnisse.

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