Mein Gehirn sabotiert mich, so gut es kann

Und das schon ein halbes Leben lang

Ich bin in praktischen Dingen, die man mir aufträgt, relativ ungeschickt und langsam.

http://freiheitvorsicherheit.net/2017/06/05/ich-bin-langsam-und-ungeschickt

Das hat verschiedene Ursachen.

Unter anderem kommt es davon, dass mein Gehirn immer wieder über lange Zeit hinweg, Aufmerksamkeit und Wahrnehm Hören und sehen zuklemmt.

Während ich in Wirklichkeit ganz schlecht und schlampig arbeite, spiegelt es mir vor, wie perfekt ich die gestellte Aufgabe bzw. Arbeit ausführe.

Das Resultat:

ich muss es nochmal machen.

Und nochmal.

Und nochmal.

Und nochmal.

Bis es endlich so ist, wie es von mir verlangt wurde.

Schulmedizinische Bezeichnungen wären etwa Zwanghaftes Tagträumen, „Träumer“-ADS, oder Autismus mit Wahrnehmungsstörung.

Bei den alten Kelten

hatte vermutlich eine Person, deren Blick in weite, weite Ferne geht, ein hohes Ansehen.

Eine Person, die in die Anderswelt schauen kann.

Oder nur so aussieht, als ob.

Und was macht mein Nervensystem / Gehirn, wenn es merkt, wie es sich selber Schwierigkeiten macht?

Richtig. Es tut, was es kann

Es tut, was es kann.

Es macht noch mehr zu.

Warum?? Weil: das ist das, was es kann.

Die Folge:

Eine Person wie ich kann eigentlich nur sich eine Diagnose besorgen und sich in eine Werkstatt für Behinderte Menschen (WfBM) setzen.

Obwohl sie gar nicht blöd ist.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.