Archiv für den Monat: Februar 2019

QuadrigaCX

QuadrigaCX – Kryptowährungen sind deflationär!

Wie beim Gold wächst durch Mining die Menge ganz langsam an. Langsamer als die Menge aller Waren und Dienstleistungen.

Wenn es verloren geht:

Es ist nicht weg – es hat nur jemand anders

Bei den Kryptowährungen kommt noch etwas hinzu. Wenn mir unbemerkt eine Goldmünze aus der Tasche fällt, wird sehr bald jemand anders die aufheben und einstecken.

Bei Bitcoin oder Ethereum beispielsweise kann ein Passwort oder Schlüssel – etwa enthalten in einer json-Datei – unwiederbringlich weg sein.

Somit sind Ethereum, Bitcoin und Co. noch etwas mehr deflationär als das Gold.

Im vorliegenden Fall

hat der Betreiber der Exchange (Börse) QuadrigaCX den Schlüssel mit ins Grab genommen.

Betrug möchte ich hier einmal nicht unterstellen. Er hat – wie so viele Narzissten – einfach nicht damit gerechnet, dass er sterben könnte.

Im gegebenen Fall handelt es sich um das Passwort einer komplett verschlüsselten Festplatte eines Laptops.

Vermutlich kann das Passwort dieser Festplattenverschlüsselung durch

Brute Force

gefunden und somit alles wiederhergestellt werden.

Einen erheblichen Aufwand bedeutet es auf jeden Fall.

Fazit: bei Betrieb einer Cryptocurrency Exchange nicht das Passwort an vertrauenswürdiger Stelle zu hinterlegen, ist zumindest grob fahrlässig.

Sie ist tot – Versuchte Zwangsprostitution

Betrifft Zwangsprostitution

Ich habe einen sehr bewegenden Spendenaufruf aus Facebook entnommen.

Einverständnis wird nach gesundem Mitgefühl und Menschenverstand vorausgesetzt.

https://www.facebook.com/donate/2022311308073609/?fundraiser_source=external_url

Originalmitteilung: wurde auf Facebook geteilt von User Leni Breymaier:

http://www.facebook.com/BreymaierLeni/posts/1143342715827416

Zusammenfassung: eine rumänische Frau wurde, als sie sich nicht in die Prostitution zwingen ließ vom Zuhälter zum Krüppel geschlagen. Vier Jahre später, das ist jetzt, ist sie an ihren Verletzungen gestorben.

Die Familie bittet um Spenden, sie ist in Rumänien und ist arm, und sie kann die Überführung der toten Tochter nicht bezahlen.

Warum ich das überhaupt hier bringe?

Das hat mit den immer noch viel zu starren Strukturen in unserem Lande zu tun.

Und es macht mich doppelt traurig.

Und wütend.

Versprochen war nämlich eine Arbeit als Helferin in der Altenpflege.

Und in der Altenpflege – sowie in den Pflegeberufen generell – haben wir einen tatsächlichen Arbeitskräftemangel. Einen gewaltigen.

Auch genannt:

Pflegenotstand

Das, was der Verbrecher versprochen hat, existiert also tatsächlich.

Arbeitsplätze in Deutschland in der Pflege.

Mit einem Gehalt, das verglichen mit rumänischen Verhältnissen sehr hoch ist.

Was meines Wissens in Rumänien nicht existiert:

ehrliche, private Arbeitsvermittler, die von der deutschen Bundesagentur für Arbeit autorisiert sind.

Das kommt – wie ich glaube – von den starren Strukturen in Arbeitsvermittlung und Arbeitsmarkt in unserem Lande, in denen das vielleicht nicht vorgesehen ist.

Und wenn doch vorgesehen, infolge von Sparen am falschen Platz nicht umgesetzt wird.

Jetzt höre ich schon wieder: Geht nicht

Wegen Nichtanerkennung des ausländischen Bildungs- und Schulabschlusses.

Das ist genau das, was ich starre Strukturen nenne. Was – angesichts vorhandener arbeits- und lernwilliger Personen aus anderen Ländern – weg muss.

Für arbeitsuchende Personen in Rumänien leicht erreichbar sind die in Deutschland tätigen Verbrecher und deren in Rumänien aktive Kontaktpersonen.