Der Osten

Der Osten – blühende Landschaften ganz anders??


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Hier habe ich Stellung genommen zu den zwei folgenden Artikeln.

Eine unabhängige Recherche, inwieweit die Behauptung wahr ist, es gebe – betreffend den Osten – eine entsprechende Studie, oder seitens Minister Scholz gebe es einen Gesetzentwurf, welcher Gelegenheitsarbeit kriminalisiert, wäre äußerst wünschenswert.

So etwas Ähnliches wie das Letztere hatten wir schon mal im Mittelalter. Und die Nazis machten von diesem mittelalterlichen Gesetz eine Neuauflage:

Damals stand das „Umher Ziehen“ unter Strafe.

ENTHÜLLT: Ökonomen wollen Deutschlands Osten jetzt einfach „aufgeben“

http://www.watergate.tv/enthuellt-oekonomen-wollen-deutschlands-osten-jetzt-einfach-aufgeben

„Blühende Landschaften“ hatte Helmut Kohl dem neuen Osten der Republik einst versprochen. Die Landschaften sollen „blühen“, doch ganz anders, als es sich die Menschen heute vorstellen:

Geht es nach einer Studie von Wirtschaftswissenschaftlern, dann wird die Politik im Osten in den Ländern einfach die Strukturen ganz ausradieren.

Naturschutzgebiete könnten ja dort entstehen, wo im Augenblick noch Städte, Orte und Dörfer sind.

In den Städten entstünde mehr Produktivität als im Osten …

In welchen Städten?

Der Osten hat auch ein paar größere Städte.

Der Formulierung zufolge sind hier die Städte im ehemaligen Westen gemeint.

Den Staat in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf…

… könnte es in Anbetracht und eingedenk eines Honecker-Zitats heißen.

Peter Altmaier als Wirtschaftsminister möchte nun den Staat in Stellung bringen, um die Industrie gegen das Ausland, vor allem China zu schützen.

Als würde der Staat nicht schon lange daran gescheitert sein, einen Großflughafen zu bauen

Warum sollen wir uns gegen China schützen?

Viel besser wäre doch die Idee, den „BER“ von Chinesen bauen zu lassen.
Dann gelingt das nämlich auch.

Die kriegen doch zurzeit sonst auch alles hin.

Bei uns hat man nach Jahren der Verzögerung erstmal den „Generalplaner“ entlassen.

Mit der Folge, dass man erst recht keine Übersicht mehr hat.

Einen DB-Bahnhof in Stuttgart, der wenigsten sinnvoll wäre.

Oder eine Philharmonie in Hamburg, die nicht fast 1 Milliarden Euro verschlingen würde.

Auch die war so teuer nicht geplant.

Vermutlich wurden da die Kosten auf korrupte Weise nach oben getrieben.

Ein Staat, der mit Milliardengeldern die Bundeswehr in den Abgrund geritten hat.

Ein Staat, der ganze Straßenzüge nicht mehr kontrollieren kann.

Ein Staat, der immer mehr Armut entstehen sieht

Der Staat sieht immer mehr Armut entstehen.

Weil ja – wie ich glaube – durch Überreglementierung für die Menschen die Möglichkeit, für sich selber zu sorgen, immer mehr zerstört wird.

Dereguliert wird bekanntermaßen eher zugunsten der Konzerne und Großfirmen, also eher zugunsten der Starken als zugunsten der Schwachen.

Den Schwachen will, falls der zweite Artikel der Wahrheit entspricht, Minister Scholz noch mehr als bisher verbieten, Eigenverantwortung zu übernehmen

Das behauptet dieser Artikel:

So kriminalisiert Olaf Scholz Armut

http://neopresse.com/politik/so-kriminalisiert-olaf-scholz-armut

Das Finanzministerium hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, wonach die Arbeit als Tagelöhner abgeschafft werden soll.

Künftig solle verboten sein, seine Arbeitskraft als Tagelöhner im öffentlichen Raum oder aus einer Gruppe heraus anzubieten.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) soll deshalb künftig Tagelöhner des „Platzes verweisen“ und Zuwiderhandlungen mit bis zu 5.000 Euro bestrafen können.

Die FKS soll Tagelöhnerbörsen auflösen und diese „Arbeitssuchenden in eine legale Beschäftigung bringen“ heißt es in dem Gesetzesvorschlag.

Mit diesem neuen Gesetz bekämpft Olaf Scholz nicht die Ursache dafür, weshalb so viele Menschen ihr Dasein als Tagelöhner fristen müssen.

Denn im Merkel-Deutschland gibt es für eine wachsende Zahl von Menschen auf dem normalen Arbeitsmarkt keinen Platz mehr.

Sie versuchen ihr Überleben zu sichern, in dem sie Tag für Tag einen Job als Tagelöhner suchen müssen.

Die Straßenecke oder die Tagelöhnerbörse ist für sie oftmals die letzte Chance, einen Job zu finden.

Aus unterschiedlichen Gründen sind die Betroffenen von Hartz-IV ausgeschlossen, etwa weil ihnen der formelle Arbeitnehmerstatus fehlt oder die nötigen Nachweise.

Sie sind so arm, dass sie sich oftmals ein Zimmer mit anderen Tagelöhnern teilen oder sogar auf der Straße schlafen müssen.

Anstatt die Missstände im Arbeits- und Sozialmarkt zu beheben, wird deren Notlage und Armut kriminalisiert.

Kriminalisiert wird vor allem die Möglichkeit, Eigenverantwortung zu übernehmen – anstatt beispielsweise (wenn man kein HartzIV kriegt) durch Betteln oder auf Kosten hart arbeitender Angehöriger zu leben.

Offiziell will Finanzminister Scholz mit dem Gesetz die Kriminalität, den Menschenhandel bekämpfen. Scholz liegt mit seiner Behauptung jedoch falsch, denn das Geschäft mit organisierter Kriminalität ist nur in größerem Maßstab zu machen.

Tagelöhner sind dagegen Peanuts.

Weiter im ersten Artikel. Da heißt es

http://www.watergate.tv/enthuellt-oekonomen-wollen-deutschlands-osten-jetzt-einfach-aufgeben

… der Wohnungsprobleme nicht im Ansatz in den Griff bekommt.

Ein Staat, der die eigene Energieversorgung quasi abschafft und stattdessen eine Verbotspolitik in der wichtigsten Industrie, der Autoindustrie, so durchsetzt, dass hier wohl die nächsten Wirtschaftskrisen entstehen.

Ein Staat, der auch seine Bildungspolitik nicht mehr vernünftig ausgestaltet, der den vorhandenen Bedarf an bestimmten Arbeitskräften halbwegs abdecken hilft.

Das machen die Firmen, vor allem die traditionellen Unternehmen schon selber

Zwar wollen sie das Menschenmaterial – Entschuldigung, politisch korrekt heißt es Humankapital – wenn möglich fertig einkaufen.

Aber wenn es gar nicht geht, bilden sie auch aus.

Obgleich man viele Menschen ins Land lässt, die nicht viel können, ist auch Tatsache, dass ein großer Teil von denen höchst motiviert und lernwillig sind.

Schließlich wollen sie ja richtig viel Geld nach Hause überweisen.

Nicht nur die „Stütze“.

Ich bin konservativ. Ich glaube nicht mehr so sehr an das Gute im Menschen, wie in jenen Tagen, als ich jung war.

Aber ich will ihre Motivation verstehen.

Die ist da.

Und ein Staat, der nicht in der Lage ist, wie annähernd alle Anrainerstaaten die Funkversorgung für den Mobilfunk flächendeckend zu organisieren.

Und wie – so wird immer wieder behauptet – die armen Schlucker von baltische drei ehemalige Sowjetrepubliken.

Oder Rumänien.

Wie kriegen die das hin?

Vermutlich haben die nicht so viel Termin-Not und Personalmangel bei den Tiefbaufirmen. Tiefbaufirmen braucht man für das feste Internet. Wegen der Kabel.

Aber eben genauso für die Anbindung der Mobilfunkantennen.

Genau dieser Staat soll nach Altmaier-Vorstellungen als weißer Ritter einspringen. Ein mutiger Vorschlag. Und genau dieser Staat schlägt jetzt – durch die Wissenschaft vor -, die kleineren Orte im Osten in Naturschutzgebiete zu verwandeln. Unglaublich – und hoffentlich zumindest in diesem Punkt nicht durchsetzbar.

Ja. Sozusagen ein Morgenthau-Plan für den deutschen Osten

Es ist wirklich unglaublich …

1 thought on “Der Osten

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