Archiv für den Monat: März 2017

Deregulierung des Arbeitsmarkts?

Deregulierung

Bekanntermaßen sind viele Menschen gegen Deregulierung, weil diese – wie ich es nennen würde – nicht richtig gemacht wird, sondern einseitig zugunsten der großen Firmen.

Aber in geringem Maße kommt die Deregulierung doch auch den Arbeitsuchenden zugute und nicht nur den Firmen.

Ich selber kann mich sehr gut erinnern, dass abgesehen von gewissen Studenten-Jobs vor dreißig Jahren kaum Arbeit zu bekommen war für Menschen wie mich.

Manchmal war – für extrem einfache Tätigkeiten, wo man eigentlich nichts zu können brauchte – vorgeschrieben, dass man irgend einen Ausbildungsabschluss nachweist.

Egal als was.

Infolge charakterlicher und seelischer Probleme war ich auch nicht fähig, mich selber gut zu verkaufen.

Oder überhaupt etwas zu verkaufen.

Wer das kann, kommt immer irgendwie zu Einkommen.

Heute bin ich Rentner wegen Erwerbsunfähigkeit.

Aber um mich herum kenne ich jüngere Menschen mit ungefähr den gleichen Problemen, die ich damals hatte.

Und ich erlebe, dass diese Menschen oftmals einen – wenn auch nicht höher als Mindestlohn bezahlten – Job bekommen, während ich damals fast immer eine Absage kassierte. Und fast immer auf die Entscheidung, die wie gesagt negativ ausfiel, lange warten musste.

Mein Eindruck ist: heute ist es leichter.

Und der Bezug zu trans* und inter* Personen?

Der ist klar. Dieses sind soziale Gruppen, die sich von der Mehrheit unterscheiden. Man nennt das „Randgruppen“, aber auch dieser Begriff ist schon wieder diskriminierend.

Insofern sind diese Personen – wie ich glaube – mehr als andere Beschäftigte dem Mobbing und ähnlichen Verhältnissen ausgesetzt.

Und sie können – oder konnten muss ich sagen, denn heute ist es vielleicht besser, früher – da nicht weg.

Heute ist es, wie ich glaube, auch leichter den Job zu wechseln, als in den Jahren nach 1979.

Damals war die Iranische Revolution und die Zweite Ölkrise.

In den folgenden Jahren ist die Arbeitslosenquote gestiegen und gestiegen.

Wer über 40 oder gar über 50 war, hat häufig innerlich gekündigt und resigniert. Durchhalten bis zum Rentenalter war alles, was noch ging.

Heute ist es leichter, den Job zu wechseln, wenn mann / frau / anderes sich schlecht behandelt fühlt.

Betreffend Trans und Inter Personen kommt noch hinzu:

Vor 30 Jahren auf dem Lande oder gar südlich der Mainlinie

Wenn man abhängig ist von einem Job, und man saß auf dem Lande – oder gar südlich der Mainlinie – dann war es nicht einfach, wo hin zu kommen, wo es gute Beratung gibt – und für die Trans* Personen auch die ersehnte Operation möglich ist bzw. das Verfahren, welches für die Operation zur Kostenzusage durch die Krankenkassen führt.

Heute, wo es – wie ich glaube – einfacher als damals ist, mit einem Job etwa in Memmingen oder München oder Heidelberg aufzuhören und in Berlin mit etwas anzufangen, haben es alle leichter, und die trans* Personen ganz besonders.

Also für Inter* und Trans* Personen hat die Deregulierung durchaus ihre Vorteile. So sehe ich das.

Kulturgeschichte – warum heißt das „Geschäft“ Geschäft?

Warum heißt das „Geschäft“ Geschäft?

Als Kind dachte ich immer, weil man bei der Darmentleerung drücken muss und das anstrengend sein könnte.

Tatsächlich soll der Grund ein ganz anderer sein – angeblich kommt das aus dem Türkischen.

In der Türkei (Osmanisches Reich) im Mittelalter war das kein privates, intimes Geschehen. Die Aborte waren auf der Straße, und die Leute besprachen da während sie das erledigten, ihren Handel, ihre Geschäfte. Offenbar wurde die Defäkation nicht als sexuelle oder intime Handlung gesehen.

Ob das wohl stimmt?

Meines Wissens gab es auch keine Geschlechtertrennung, obwohl der Islam im Zusammenhang mit der Sexualität sonst streng ist.

Was wiederum beweist, dass man das im Mittelalter nicht als intime oder sexuelle Angelegenheit gesehen hat.

Man saß sich da gegenüber.

In der modernen Zeit sind die öffentlichen Toiletten bekanntermaßen nach Geschlecht getrennt. Wohl um Belästigungen des einen Geschlechts durch das andere zu vermeiden.

Das hat dann ganz besondere Auswirkungen auf Inter* und Trans* Personen.

Die wissen oft nicht, wo sie hinein gehen sollen.

Ich nenne mich „DerPiratvomSee“

Ich bin Pirat, und ich bin konservativ

Ich bin konservativ – aber ganz anders!

Vorbemerkung: Dieser Artikel enthält Bemerkungen betreffend das Patriarchat, er soll hinführen zu den Fragen, welche Folgen das Patriarchat für Trans* und Inter* Personen hat.

Unter „konservativ“ verstehe ich etwas anderes, als gemeinhin darunter verstanden wird: möglichst vieles beim alten lassen, die vorhandenen Herrschafts- und Ausbeutungs-Verhältnisse nicht antasten, und so weiter.

Für mich bedeutet Konservatismus das Erhalten bzw. Wiederherstellen, Reparieren alter, intakter gesellschaftlicher Situationen.

… bis hin zu sehr alten Situationen.

Ich beziehe mich unter anderem auf das Matriarchat. Das ist in den meisten Weltgegenden sehr lange her.

Es wird meist falsch verstanden. Nämlich als Frauen-Herrschaft.

Tatsächlich liegen Verhältnisse vor, wo ungefähr zwei Drittel des Einkommens und des Vermögens in den Händen der Frauen ist. Die Männer sind Spezialisten für Jagd und Krieg und noch ein paar andere Dinge (Bauen).

Ich sagte betreffend Vermögen und Einkommen: ungefähr. Das kommt davon, dass diese ganz alten Kulturen geldlose Kulturen waren. Daher können Einkommen und Vermögen nur ungefähr geschätzt werden.

Im Patriarchat

befinden sich Einkommen zum größten Teil – oder ganz – in den Händen des Mannes. Dies hat nach Wilhelm Reich und anderen Forschern zur Folge, dass er sehr genau aufpasst, dass jede Schwangerschaft der Frau von ihm ist.

Das ist verständlich, denn wer möchte schon gern hart arbeiten
(Arbeiten = Erwirtschaften von Einkommen)
für das Kind von jemand anders?

Unter Verhältnissen, wo ohnehin zwei Drittel des Einkommens bei der Frau ist, ist das nicht so wichtig. Sie ist – das ist bekanntermaßen die biologische Rolle – für die Ernährung der Kinder verantwortlich.

Und im Gegensatz zum Patriarchat verfügt im Matriarchat die Frau auch über die materiellen Ressourcen, die dafür notwendig sind.

Im Patriarchat ist sie dagegen vom Mann abhängig.

Folge: Der Mann ist im Matriarchat eigentlich mehr zum Vergnügen der Frau (und selbstverständlich auch zum eigenen Vergnügen) da. Er steht nicht so sehr unter Druck wie im Patriarchat, wo das Ernährermodell gilt, d.h. er alles – oder fast alles – Einkommen erwirtschaften muss.

Und ich bin Pirat

Weil mir Freiheit vor Sicherheit geht.

Formal war ich bis 2015 Mitglied der Piratenpartei Deutschland, zuletzt Landesverband Sachsen.

Die Mitgliedschaft wurde gekündigt wegen Aufnahme bei Scarabäus Schmerwitz. Dort werden bei Aufnahme strikt alle Abos, Mitgliedschaften etc. gekündigt. Immer.

Pirat bin ich in dem Sinne, dass ich die herrschaftsfreie Gesellschaft anstrebe, aber nicht wie die Marxisten und die anderen Linken auf dem Umweg über eine Diktatur.

Ich wünsche – zwar in behutsamen Schritten – aber direkt die Veränderung in Richtung auf die herrschaftsfreie, das heißt auf der Grundlage von Selbstregulierung funktionierende Gesellschaft.

In diesem Sinne bin ich konservativ.

Intersex im Zusammenhang mit dem Patriarchat

Da das Patriarchat den Geschlechtern traditionell unterschiedliche Rechte zuteilt, nämlich dem Mann mehr, ist es wichtig festzulegen, wer ein Mann ist, und wer nicht. So kommt es vielfach zu Diskriminierung und sogar zur Tötung von Inter* Personen. Wie ich glaube, beispielsweise in Kulturen wie Indien, Arabien, oder dem alten Rom.

Dagegen waren bei den alten – meist matriarchalen – „Naturvölkern“ Inter* Personen, ähnlich wie auch lesbische und schwule Personen, hoch angesehen und waren oft Medizinmann/-frau.

Dafür gibt es – glaube ich – recht viele Belege.

U-Bahn Kontrolle mit Polizei

Berlin: die Spannungen zwischen der Staatsmacht

und jenen, die die U-Bahn Fahrpreis nicht bezahlen wollen oder können, nehmen offenbar gesamtgesellschaftlich zu.

Neue Kontroll-Methode, gesehen am Franz-Neumann-Platz (Am Schäfersee):

acht Kontrolleure kontrollieren nicht etwa im Zug, sondern in Begleitung von vier oder mehr Polizisten/-innen schnappen sie sich die Aussteigenden.

Ich habe gefragt, ob etwas besonderes in der Gegend wäre, eine Demonstration oder so, aber war erstaunt zu hören: das machen wir öfters so.

Gewalt von seiten erwischter Schwarzfahrer

ist in Berlin offenbar recht häufig.

Mit Aglaya nach Plauen im Vogtland

Meist sind wir in Berlin.

Weil wir da leben.

Manchmal im McDonald’s in Reinickendorf weil das nicht weit von mir ist, und weil ihre Zeitungsnachthandel Tour da vorbei führt.

Oder gegenüber der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz.

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Manchmal begleite ich sie, weil sie das mag.

Ungewöhnlich ist, dass sie statt Fahrrad manchmal den Roller nimmt. Tretroller.

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Und sie ist Transmann. Plant geschlechts-angleichende Operation.

Bis dahin ist sie für mich das

„Lausemädele“

Ich selbst nenne mich: Der Pirat vom See.

Sie fährt erst über Nacht in verschiedenen Zügen von Berlin nach Plauen, weil sie heute Abend noch arbeitet. Ich habe wegen sehr kurzfristiger Reiseplanung bei der Bahn kein Billigticket mehr bekommen und fahre deshalb mit einem Flixbus ein paar Stunden voraus.

 

Mädchen angegriffen

Und keiner greift ein

Eingreifen ist auch riskant, wenn die angreifende Straßengang bzw. Gruppe groß ist – vier Menschen vielleicht. Und bei denen – vor allem wenn es arabisch aussehende Leute sind, sitzen bekanntlich die Fäuste und Messer recht locker.

Aber Notruf 110 und vielleicht ein, zwei mit dem Handy unauffällig geschossene Fotos sind eigentlich das mindeste.

Es gewinnt eben innerhalb der Menschen meistens die Feigheit und Bequemlichkeit. Und das ermuntert die Täter selbstverständlich, in den folgenden Tagen genau so weiter zu machen.

Die Quelle dazu:

https://www.nordbuzz.de/region-bremen-oldenburg/zwei-maedchen-oldenburg-jugendlichen-angegriffen-passanten-greifen-nicht-ein-schauen-weg-7444834.html