„DerPiratvomSee“ – Anmerkung zum Matriarchat

Ich bin Pirat, und ich nenne mich „DerPiratvomSee

Siehe auch: http://freiheitvorsicherheit.net/weil-mir-freiheit-vor-sicherheit-geht

Ich bin konservativ – aber ganz anders!

Vorbemerkung: Dieser Artikel enthält Bemerkungen betreffend das Matriarchat und das Patriarchat, er soll hinführen zu den Fragen, welche Folgen das Patriarchat für Trans* und Inter* Personen hat.

Unter „konservativ“ verstehe ich etwas anderes, als gemeinhin darunter verstanden wird: möglichst vieles beim alten lassen, die vorhandenen Herrschafts- und Ausbeutungs-Verhältnisse nicht antasten, und so weiter.

Für mich bedeutet Konservatismus das Erhalten bzw. Wiederherstellen, Reparieren alter, intakter gesellschaftlicher Situationen.

… bis hin zu sehr alten Situationen.

Ich beziehe mich unter anderem auf das Matriarchat

.

Das ist in den meisten Weltgegenden sehr lange her.

Es wird meist falsch verstanden. Nämlich als Frauen-Herrschaft.

Tatsächlich liegen Verhältnisse vor, wo ungefähr zwei Drittel des Einkommens und des Vermögens in den Händen der Frauen ist. Die Männer sind Spezialisten für Jagd und Krieg und noch ein paar andere Dinge (Bauen).

Ich sagte betreffend Vermögen und Einkommen: ungefähr. Das kommt davon, dass diese ganz alten Kulturen geldlose Kulturen waren. Daher können Einkommen und Vermögen nur ungefähr geschätzt werden.

Im Patriarchat

befinden sich Einkommen zum größten Teil – oder ganz – in den Händen des Mannes. Dies hat nach Wilhelm Reich und anderen Forschern zur Folge, dass er sehr genau aufpasst, dass jede Schwangerschaft der Frau von ihm ist.

Das ist verständlich, denn wer möchte schon gern hart arbeiten
(Arbeiten = Erwirtschaften von Einkommen)
für das Kind von jemand anders?

Unter Verhältnissen, wo ohnehin zwei Drittel des Einkommens bei der Frau ist, ist das nicht so wichtig. Sie ist – das ist bekanntermaßen die biologische Rolle – für die Ernährung der Kinder verantwortlich.

Und im Gegensatz zum Patriarchat verfügt im Matriarchat die Frau auch über die materiellen Ressourcen, die dafür notwendig sind.

Im Patriarchat ist sie dagegen vom Mann abhängig.

Folge: Der Mann ist im Matriarchat eigentlich mehr zum Vergnügen der Frau (und selbstverständlich auch zum eigenen Vergnügen) da. Er steht nicht so sehr unter Druck wie im Patriarchat, wo das Ernährermodell gilt, d.h. er alles – oder fast alles – Einkommen erwirtschaften muss.

Und ich bin Pirat

Weil mir Freiheit vor Sicherheit geht.

Formal war ich bis 2015 Mitglied der Piratenpartei Deutschland, zuletzt Landesverband Sachsen.

Die Mitgliedschaft wurde gekündigt wegen Aufnahme bei Scarabäus Schmerwitz. Dort werden bei Aufnahme strikt alle Abos, Mitgliedschaften etc. gekündigt. Immer.

Pirat bin ich in dem Sinne, dass ich die herrschaftsfreie Gesellschaft anstrebe, aber nicht wie die Marxisten und die anderen Linken auf dem Umweg über eine Diktatur.

Ich wünsche – zwar in behutsamen Schritten – aber direkt die Veränderung in Richtung auf die herrschaftsfreie, das heißt auf der Grundlage von Selbstregulierung funktionierende Gesellschaft.

In diesem Sinne bin ich konservativ.

Intersex im Zusammenhang mit dem Patriarchat

Da das Patriarchat den Geschlechtern traditionell unterschiedliche Rechte zuteilt, nämlich dem Mann mehr, ist es wichtig festzulegen, wer ein Mann ist, und wer nicht. So kommt es vielfach zu Diskriminierung und sogar zur Tötung von Inter* Personen. Wie ich glaube, beispielsweise in Kulturen wie Indien, Arabien, oder dem alten Rom.

Dagegen waren bei den alten – meist matriarchalen – „Naturvölkern“ Inter* Personen, ähnlich wie auch lesbische und schwule Personen, hoch angesehen und waren oft Medizinmann/-frau.

Dafür gibt es – glaube ich – recht viele Belege.

Ein Gedanke zu „„DerPiratvomSee“ – Anmerkung zum Matriarchat

  1. Im Patriarchat hat der Mann den größten Teil des Einkommens zu erarbeiten und ist entsprechend unter Leistungsdruck.

    Sagte doch neulich in der Bahn ein Mann – ich kann mir keine Frau leisten. Genau so, wie:
    ich kann mir keine Eigentumswohnung leisten …

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