Was ist Arbeit?

Hartz IV

Bekanntermaßen sind viele Menschen, manche für immer, im HartzIV-System.

Das liegt daran, dass sie unfreiwillig arbeitslos sind. Wieder andere haben Arbeit, aber wegen der schlechten Bezahlung der Arbeit – oder wegen der hohen Kinderzahl – reicht – auch bei Vollzeit – der Lohn für das Existenzminimum nicht aus.

Aber was ist Arbeit?

Sehen wir einmal von der Physik ab, dann ist Arbeit etwas Gesellschaftliches und etwas Wirtschaftliches.

Ganz allgemein kann man sagen, die Arbeit ist eine Tätigkeit, die eine gewisse Zeit dauert und darauf gerichtet ist, ein Ergebnis zu erhalten. Ähnlich wie der Kampf, dieser ist gerichtet auf die Zerstörung oder zumindest Schwächung eines Gegners.

Arbeit im Sinne der Betriebs- und Volkswirtschaft

Normalerweise geht es darum, Waren zu produzieren und / oder Dienstleistungen zu erbringen.

Arbeit heißt also, Waren produzieren und / oder Dienstleistungen erbringen.

Arbeit im Sinne der Orgonomie

Was ist die Orgonomie?

Bekanntermaßen hat Wilhelm Reich, einer der Begründer der körperorientierten Psychotherapie, und der bekannteste von Ihnen, auch die kosmische, universelle Lebensenergie entdeckt. Genau genommen hat er sie wieder-entdeckt, denn in den alten, vor-patriarchalen Zeiten war diese allgemein bekannt. Auch im christlichen Europa im – bereits patriarchalen – Früh- und Hochmittelalter, sowie bei den ebenfalls patriarchalen Indern (Prana) und Chinesen (Qi) war diese bekannt.

Das Wort Orgonomie bezeichnet nun die gesamte Forschung bzw. Wissenschaft um diese Art der Therapie und um die kosmische – Orgon genannte – Lebensenergie herum.

Viel gebloggt und auch diskutiert wird da beispielsweise auf http://nachrichtenbrief.wordpress.com.

Die Therapeuten-Organisation in USA ist das American College of Orgonomy, Abkürzung ACO,
Website: http://orgonomy.org. Es existieren auch andere Therapeuten-Organisationen, jedoch nur das ACO wurde von Elsworth Baker auf Weisung von Wilhelm Reich aufgebaut.

Eine biologische Funktion?

Das – für mich zunächst – Befremdliche ist nun, dass man in der Orgonomie sagt, Arbeit sei – wie die Sexualität – eine biologische Funktion.

Wenn man zu irgendeinem Chef geht, und tut, was der will, wobei man selber im Augenblick das gar nicht tun will, sondern etwas ganz anderes tun will – das soll eine biologische Funktion sein?

Die dient der Beschaffung des eigenen Lebensunterhalts. Dazu gehört auch das Kämpfen und Konkurrieren.

Biologische Funktion klingt für mich befremdlich, denn wer hat schon ein Tier – beispielsweise eine Kuh – arbeiten sehen?

Wenn sie wach wird, beginnt sie zu fressen.

Ist ein Tier jedoch ein Räuber bzw. Jäger, dann lässt sich das schon eher einsehen. Ein Panther oder Gepard beispielsweise kann nicht einfach zu fressen beginnen, er muss erst ein Beutetier finden, es jagen und erlegen.

Selbst der Aasfresser, der nicht jagen muss, weil er sich spezialisiert hat auf Tiere, die schon tot sind, muss unter Umständen hoch aufsteigen und weit fliegen. Er muss also – im weiteren Sinne – arbeiten. Er erbringt keine Dienstleistungen für andere – allenfalls für die eigenen Jungen, die hungrig im Nest warten.

Überhaupt die Vögel: vor der Eiablage wird erst einmal das Nest gebaut. Das ist doch zweifellos Arbeit. Oder??

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