Archiv für den Monat: Juni 2017

Hilfe, wir haben unsere Mütter vertauscht!

Jahrzehnte lang

schleifen sich gewisse Verhaltensmuster und Beziehungsmuster ein.

Vor allem innerhalb der Familie. Oft geht das die ganze Kindheit und Jugend über.

In schweren Fällen ist der / die Betroffene dann nach Jahrzehnte langer Fehlentwicklung in einem Zustand, der gemeinhin als „psychopathisch“, „neurotisch“ bezeichnet wird, auch „Psychische Behinderung“ wird dann oft festgestellt.

Was wieder zu der Annahme führen kann, die Person braucht seitens der Mutter, oder generell der Eltern besonders viel Zuwendung.

Diese Annahme ist im gesellschaftlichen Trend, denn die Zeiten, wo so viele Menschen mit anderen Lebensweisen experimentiert haben, auf der Suche waren, als es in Berlin die „Kommune 1“ und die „Kommune 2“ gab, sind lange vorbei. Abgesehen von Minderheiten, die etwa im Netzwerk der Ökodörfer sind, geht es gesamtgesellschaftlich – wie mir scheint – wieder ein wenig rückwärts.

Lange vorbei sind Zeiten, als etwa Wilhelm Reich in einem seiner Bücher, ich glaube in „Charakteranalyse“ davon schrieb, Patienten von ihrer „Familitis“ zu befreien, oder später, als David Laing ein Buch namens „Politik der Familie“ veröffentlichte.

Also die irgendwie sozial oder „Psychisch“ Behinderten brauchen – so ist die überwiegende gesamtgesellschaftliche Strömung – besonders viel elterliche Fürsorge.

Die Fakten sind andere

Bestimmte Kinder – auch erwachsene „Kinder“ – verhalten sich gerade gegenüber den eigenen Eltern ganz besonders asozial. „Draußen“ betrügen und klauen sie viel weniger – oder gar nicht: aus Angst vor dem Gefängnis!!

Ich selber klaue nicht direkt; aber als „Zwanghafter Schuldenmacher“ im Sinne der „Debtors Anonymous“ – http://anonyme-schuldner.org – bin ich auch gegenüber dem Elternhaus und überhaupt gegenüber der sozialen Umwelt nicht besonders anständig.

Und ich lebe jetzt zusammen mit der Partnerin, genannt „Lausemädele“, siehe http://transinter.net/2017/03/07/mit-aglaya-nach-plauen-im-vogtland und deren Mutter.

Obwohl die – nach meinem Empfinden – aggressiver ist als meine Mutter, komme ich besser mit ihr zurecht.

Ich würde sagen, dass mann / frau – wenn man neurotisch ist – im Zusammenspiel mit den eigenen Eltern ganz besonders schlecht funktioniert. Warum? Weil bestimmte Interaktionen und Kommunikationen Jahrzehnte lang eingeschliffen sind.

Meine eigene Mutter empfinde ich als noch herrischer, aber im Grunde als äußerst passiv-aggressiv, d.h. das ganze ist mehr versteckt, so dass ich oft gesagt bekomme: hast Du aber eine liebe, fürsorgliche Mutter.

Tatsächlich hat sich gegenseitig viel Verachtung und Hass – teilweise unbegründet – angesammelt, so dass ein ungezwungener Umgang nicht mehr so leicht geht.

Gegenüber der „fremden Mutter“ verspüre ich jedoch mehr das Verlangen, Freude zu machen, und vor allem aufmerksam zu sein, und gegen meine – recht schwer wiegenden – Probleme der Wahrnehmung und Aufmerksamkeit zu trainieren, weil ich sie auch mal gern bedienen und nett sein möchte.

Jetzt kommt die Gegenprobe.

Dass das „Lausemädele“ eine Zeitlang bei meiner Mutter lebt.

Das ist aber nur Fantasie und nicht Wirklichkeit.

Weil meine Mutter doch schon recht alt ist und vielleicht auch meine Partnerin zu so einem Experiment eventuell keine Lust haben könnte, habe ich in der Richtung gar nichts vorbereitet und noch nicht einmal einen Vorschlag gemacht.

Hier könnten der Umstand, dass bei meiner – an sich noch schwierigeren, vielleicht auch mehr zwanghaften (?) Mutter die Schwankungen des Gemütszustands nicht so stark sind, sich betreffend der Ängste, die meine Partnerin – wie ich glaube – hat, positiv auswirken.

Zusammemfassend: in neurotischen Familien sind Kinder und Eltern, vielleicht auch Geschwister untereinander, in ganz besonderem Maße gegeneinander geeicht auf Streit und auf Streik, und darauf, im Umgang miteinander besonders dysfunktional zu sein.

Also der zweite Teil dieses psychologischen Experiments ist bis jetzt reine Fantasie.

Berlin Karow Stadtbibliothek so gut wie geschlossen!

Öffnungszeit sehr stark gekürzt!

Immer wieder werden öffentliche Dienste gekürzt. Ich halte innovative Ideen für notwendig.

Hier sollte die Bibliothek betrieben werden, in Verbindung mit einer anderen Dienstleistung, etwa einem suchtmittelfreien Café mit Kopier-Shop.

Durch Honorarkräfte und vor allem Ehrenamtliche.

Es könnten auch Cloud-Print Dienste angeboten werden.

Meines Wissens bietet das noch niemand an. Dabei nutzt jedes Android Tablet oder Smartphone diese Funktion.

Ochsentour

Ochsentour

In:

http://transinter.net/2017/06/05/ich-bin-langsam-und-ungeschickt

hatte ich darauf hingewiesen, dass m.E. gerade durch den Einfluss von Charaktertypen die links sind, es besonders schwer war für mich, in die Arbeitswelt hinein zu wachsen.

Ein weiterer „linker“ Einfluss ist die allfällig verbreitete Überbewertung von schriftlich vorhandenen Ausbildungsabschlüssen gegenüber dem, was die Bewerber / Bewerberinnen tatsächlich können und nicht können.

Das führt zu übermäßig langen und teuren Ausbildungsgängen – auch genannt Bildungsinflation – was außer für die Betroffenen auch gesamt-gesellschaftlich nachteilig ist (selbstverständlich führt zu wenig Ausbildung auch zu Problemen).

Das nenne ich die Ochsentour. Normalerweise wird das Wort in der Politik verwendet für eine langsam bis sehr langsam voran gehende Parteikarriere in einer großen, etablierten Partei.

Schönwetterpaddler?

Wanderpaddler!

http://wander-paddler-havel.de

Wir sind Wanderpaddler aber nicht unbedingt Schönwetterpaddler.

Heute war Training. Fahrt gegen böigen, mittelstarken Wind.

Da muss man ununterbrochen paddeln. Das strengt an, aber sonst wird man abgetrieben.

Um so leichter ist die Rückfahrt.

Da fährt es von selber. Aber wie sagte der Trainer: bisschen paddeln tun wir schon – wir sind ja keine Segler!

Zum Thema Paddeln siehe auch:

http://transinter.net/2017/06/03/lausemaedele-faehrt-zu-weit-raus

Heute ohne Partnerin – die muss arbeiten.

Nicht-agrarischer Feudalismus

Karl Marx hat nicht recht!

Bekanntermaßen behauptet Karl Marx, dass die Geschichte fortschreiten würde, vom Kapitalismus hin zu freieren, höher entwickelten Gesellschaftsformen, dem Sozialismus und Kommunismus.

Gegenwärtig haben wir aber Tendenzen in die entgegengesetzte Richtung.

Vielfach werden Dinge immer strenger reglementiert. Zum Beispiel stand früher für sozial relativ unentwickelte Menschen, deren Bereitschaft, Arbeitsleistung zu erbringen, stark schwankt, die Möglichkeit offen, als Tagelöhner zu arbeiten.

Das gibt es, weil ja jeder angeblich sein geregeltes, festes Einkommen haben soll, nicht mehr.

Fast alles geht über Firmen

Zum Beispiel die vielen Leih- oder Zeitarbeitsfirmen. Häufig sind da die Verträge bis oben hin vollgestopft mit Klauseln zum Vorteil der Firma. Unter anderem muss der / die Arbeitende ganz flexibel sein, während die Firma gar nicht flexibel ist; sie bestimmt, wann und wie viele Stunden im Monat der / die Werktätige arbeitet.

Faire Verträge zwischen jemand, der arbeiten will, und jemand, der Arbeitsleistung braucht, sehen anders aus.

Allzumenschliches

Bekanntermaßen wenn irgendwo ein Ausbeuter ist, möchte der gern weiter ausbeuten. Am liebsten würde er weiter ausbeuten, und gleichzeitig nicht mehr das unternehmerische Risiko tragen.

Die Folge ist, dass vielfach Arbeits- und auch Franchise-Verträge gestrickt sind nach dem Muster: allen Profit der Firma, alles Risiko dem Beschäftigten bzw. dem Franchise-Nehmer.

Das ganz große Experiment

Da hatten mehrere große und kleine Länder, nämlich beispielsweise Sowjetunion, VR China, DDR, ein System welches sie Sozialismus nannten und welches auf Zentralverwaltungswirtschaft (Planwirtschaft) beruhte. Politisch sind diese Systeme Einparteiensysteme, oder mit Blockparteien, die nicht richtig eigenständig sind (wie z.B. Ost-CDU).

Dieses System war dermaßen unattrativ, dass die DDR eine Mauer baute, um die Menschen am Verlassen des Landes zu hindern.

Genauere Betrachtung ergibt, dass hier immer mehr Menschen aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Land flohen. Anfangs, in den fünfziger Jahren, war der Unterschied zwischen Deutschland West und Ost in der Wirtschaftskraft noch gering; damals flohen die meisten Menschen aus politischen Gründen, und insgesamt war die Zahl der Flüchtlinge gering. Sie wurde mit der Zeit immer größer.

Dieses Experiment ist gescheitert. Sowjetunion und DDR existieren nicht mehr; die Volksrepublik China heißt nur noch kommunistisch, ist es aber nicht mehr.

Diese Systeme hatten starke feudalistische Züge

Richtig. Die Medaille hatte eine andere Seite. Wenn einer in Partei, Militär, oder Staatssicherheit eine hohe Position hatte, ging es ihm gut.

Bezirksparteisekretäre wie zum Beispiel Günter Schabowski hatten mehr Einfluss und Macht als etwa ein Minister auf nationaler Ebene.

Wer mit so jemand befreundet war, hatte alles.

Somit waren diese System eine Art Neofeudalismus oder nicht-agrarischer Feudalismus.

Und nu??

Sowjetunion und DDR sind weg. Und was geschieht jetzt?

Jetzt sind die Profite privat.

Aber immer mehr werden Verluste und Risiken sozialisiert.

Zum Beispiel durch Bankenrettung. Durch Lobbyarbeit kontrollieren die entsprechenden Eliten die Politik, welche nun nicht mehr auf demokratische Weise funktioniert.

Klare Folgerung:

Zwar sind Sowjetunion und DDR jetzt weg.

Aber auch das, was wir jetzt haben, steuert klar auf ein weniger freiheitliches System zu, welches – anstatt marktwirtschaftlich – eher ein nicht-agrarischer Feudalismus ist.

SUP

SUP

heißt stand up paddling.

Das ist Mode zurzeit.

Lausemädele möchte das, und nicht mehr Kajak fahren.

Und das haben wir, Lausemädele und ich, heute beim Wander-Paddler-Club gemacht.

Für SUP gibt es Boards, zu deutsch Bretter.

Ich bin mehr für Kajak. Das fährt besser. Aber ich will zunächst keine Rennen machen.

Ich will Wander- bzw. Seekajak.

Zum Thema Wander-Paddler-Club auch:

http://transinter.net/2017/06/03/lausemaedele-faehrt-zu-weit-raus

Ich bin langsam und ungeschickt

Und deshalb bin ich „gegen links“

In praktischen Dingen bin ich relativ langsam und ungeschickt.

Und jetzt stelle man sich einen Kapitalisten (Unternehmer) vor. Er beschäftigt mich. Und er ist ein „idealer“ Kapitalist, also einer, der von der Arbeitsleistung keinen Mehrwert abschöpft. Nehmen wir ferner an, da wäre eine ideale Gesetzgebung, das heißt, es gäbe auch nicht solche Fixkosten, wie etwa Arbeitgeberanteile der Sozialversicherung oder so.

Und angenommen, es gelten ungefähr neun Euro Mindestlohn, der Flächentarif-Lohn in meiner Branche wäre vielleicht sogar 10 Euro.

Aber ich erwirtschafte für ihn in der Stunde nicht einmal sechs Euro.

Ich erwirtschafte für ihn in der Stunde 5,- bis 6,- Euro.

Wird er denn dann mich beschäftigen?

Nein! Das wird er nicht!

Linke sind Gleichmacher

Linke (Sozialisten und Kommunisten) „östlichen“ Typs machen die, die zu groß sind, einen Kopf kürzer.

Linke „westlichen“ Typs ziehen die Schwachen und Kleinen auf das allgemeine Lohnniveau und damit Leistungsniveau hoch, auch wenn es mit dieser Person eigentlich gar nicht geht.

Die Folge für jemand, der / die gar nicht im engeren Sinne behindert, sondern nur ein bisschen langsam und ungeschickt ist, ist die folgende:

Es gibt im sogenannten „Ersten“ Arbeitsmarkt gar keine Arbeit für ihn / sie. Außer sie zwingen sich zu dem allgemein gängigen Arbeitstempo.

Wenn ich beispielsweise an der Supermarktkasse stehe – als Kunde – habe ich oft das Gefühl, einen Zeitrafferfilm zu sehen.

Für die Beschäftigten, die von Natur aus nicht so schnell sind, bedeutet das einen gewaltigen Stress.

Oder aber sie suchen einen Platz der nicht so stressig ist.

Da bleibt dann oft nur die Behindertenwerkstatt (WfBM).

Und die schießen wie Pilze aus dem Boden.

Bedingt durch übertriebene oder falsche linke Politik.

Lausemädele fährt zu weit raus

Wander-Paddler-Club in
Berlin-Alt-Heiligensee

da bin ich – auch genannt #DerPiratvomSee – und das Lausemädele seit ein paar Tagen drin.

Beim heutigen Training ist sie zu weit auf den See hinaus – und zu weit von der Trainerin weg – gefahren, obwohl sie – nach Einschätzung der Trainerin – noch sehr unsicher sitzt. Also wie ich ist sie noch Anfängerin.

Aber hier wird sie lernen, gut zu folgen, sonst darf sie nicht mehr zum Training kommen.

Bei mir war es – nicht ins Wasser zu fallen – auch ziemlich heikel, da ich heute nicht gerade das einfachste Boot bekommen habe.