Das Patriarchat sieht prächtig aus

Anfangs!

Es schafft autoritäre Staaten. Imperien. Stehende Heere. Glitzernd.

Herrlich geschmückte Pferde und Wagen.

Mit denen man den Feind niederwalzen, überrollen kann.

Beruhend auf dem Feudalismus.

Der wiederum auf der patriarchalischen Religion und Großfamilie beruht.

Aber das Patriarchat ist bereits ein Zustand des Zerfalls einer vorher vorhandenen, vernünftigeren Gesellschaftsordnung.

Deswegen geht der Verfall oder Zerfall weiter.

Wie beim Zerfall eines Organismus durch Krebs.

Da mag anfangs eine interessant, wenn auch hässlich aussehende Geschwulst da sein, später gefolgt von Metastasen.

Am Ende ist nur noch putrider, das heißt fauliger Zerfall

Genauso zerfällt der Feudalismus in Kapitalismus, und es zerfallen die Großfamilien in Kleinfamilien und zerfallen weiter in eine Gesellschaft gekennzeichnet durch ein hartes Jeder gegen Jeden, durch zunehmende Vereinsamung, Massenarbeitslosigkeit, Pflegenotstand und viele weitere Erscheinungen, die uns leider heute so vertraut sind.

Die Imperien sind nicht mehr stabil, einzelne Stürme von Völkerwanderung erheben sich und schließlich ein Zeitalter der Völkerwanderung wie damals um 500 n. Chr.

Das geschieht heute wieder

Im Gegensatz zu damals können wir heute die Grundlage des Zerfalls erkennen.

Es ist das Patriarchat.

Zerfall ist es schon in jenem frühen Stadium, wo man noch glitzernde Heere und geschmückte Pferde sieht.

Zerfall in Bezug auf noch frühere Ordnungen, die vernünftiger – und auch ökologischer – waren.

Alles weitere ist nur die natürliche Folge.

Wie gesagt:

Im Gegensatz zu damals können wir heute die Grundlage des Zerfalls erkennen.

Und mit vielen Konzepten sind Menschen auf der Suche nach etwas Neuem.

Nach dem Matriarchat ähnlichen Ordnungen wie etwa – siehe auch Wikipedia – der Stamm der Likatier, den vielen Ökodorf Gemeinschaften, Soziokratie – und vieles mehr.

Ein Gedanke zu „Das Patriarchat sieht prächtig aus

Kommentare sind geschlossen.