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Entschleunigung des Reisens – wie kann das gehen?

Warum Touristen die Welt zerstören

Eine gewisse Entschleunigung auch beim Reisen fordert ein Artikel der Onlineausgabe der taz von vor ein paar Tagen: http://taz.de/!5516458

Der Artikel erwähnt die „konsumistische“ Grundhaltung, die der Tourist im fremden Land oft hat, auch, dass die meist verwendete Methode um ins Reiseland zu kommen, nämlich das Fliegen, klimaschädlich ist.

Nicht nur wegen Klima tut Entschleunigung gut – das Öl wird knapp!

Ich persönlich hege gewisse Zweifel an der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung. Jedoch bin ich sehr besorgt wegen der nur begrenzt vorhandenen Ressourcen an Erdöl, die noch in der Erde liegen – und da ist die Folgerung genau dieselbe wie bei Bedenken wegen des Klimas:

mit dem Fliegen sollte man sich ein wenig zurückhalten. Und wie im Artikel gesagt: beispielsweise nach Peking könnte man – statt zu fliegen – bequem mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren – wenn man denn die Zeit hätte.

Entschleunigung tut also hier ganz gut!

Gegen Ende kommt der Artikel zu dem, was heute mein Thema ist, nämlich „Entschleunigung“ – Zitat:

Eine bessere Art zu reisen setzt einen anderen Umgang mit Zeit voraus. Weg vom schnellen Konsum austauschbarer Zielorte, hin zu bewusstem Genuss – ein „Slow Travelling“. Das langsame Reisen muss nicht zwangsläufig im Nahbereich stattfinden: So lässt sich Peking vom europäischen Festland aus bequem per Bahn erreichen, über Moskau mit der Transsibirischen Eisenbahn, die obendrein häufiges Aussteigen erlaubt. Welterfahrung als ein Er-Fahren der Welt.

Dies erfordert selbstverständlich – aus gängiger, das heißt zumeist sozialistischer oder linker Perspektive – dass die Leute viel mehr bezahlten Urlaub pro Jahr haben – etwa zwölf Wochen anstatt sechs.

In http://freiheitvorsicherheit.net/2017/04/29/noch-was-ist-arbeit bin ich auf eine ganz andere Art heran gegangen. Da hatte ich mich ausgelassen gegen die so genannte Arbeitsverdichtung – das ist die Kehrseite der Medaille – nicht nur auf Reisen sondern auch bei der Arbeit hetzen wir von Jahrzehnt zu Jahrzehnt mehr.

Irgendetwas läuft da gewaltig falsch.

Und was hat man von noch mehr Arbeitszeitverkürzung, wenn man dieselbe Arbeit in noch kürzerer Zeit bewältigen muss?

Wenn immer mehr Menschen, die an sich arbeiten können, nur eben langsam – vom jetzigen System nur noch an Arbeitsplätze in Werkstätten für Behinderte Menschen heran gelasssen werden …

Entschleunigung geht – wie ich glaube – anders!

Es geht mittels Deregulierung.

Jetzt höre ich gleich einen wütenden Aufschrei: dass die Konzerne und Großfirmen noch mehr alles so machen können, wie sie wollen?

Ich zitiere mich einmal selbst. In dem gerade eben verlinkten Blogartikel hatte ich geschrieben:

Einhergehend mit Deregulierung. Aber nicht so, wie es heute gemacht wird, nämlich einseitig zugunsten der Konzerne und der großen Firmen. Der großen. Denn die kleinen haben oft ganz, ganz schmale Gewinnmargen, ihnen geht es dann nicht besser als den Beschäftigten.

Mit anderen Worten:

Für die kleinen Leute mehr Freiheit durch Deregulierung

Das geht nicht.

Das geht, so wie es normalerweise gemacht wird nicht.

Was müsste gemacht werden?

Es müsste auf unkorrupte Weise dereguliert werden.

Das heißt, nicht einseitig zugunsten der Konzerne und der großen Firmen.

Und: echte Selbstregulierung des Arbeitsmarktes würde auch bedeuten, dass man – wie zu Zeiten des Hippie-Trail – einfach zu arbeiten aufhören kann um eine mehrere Monate lange Reise zu tun.

Wenn das Geld ausgeht, geht man einfach im Heimatland wieder eine Zeitlang arbeiten.

Oder sogar dort, in dem Land, wo man gerade ist.

Das geht heute im allgemeinen nicht mehr. Nur ganz wenigen Globetrottern gelingt das noch. Es wird – unter so genannter neoliberaler Steuerung – die Arbeitswelt immer härter und härter.

Was sagte doch sinngemäß Herr Varoufakis?

Liberalismus (ob nun „neo“ oder nicht) bedeutet an sich, dass Leute wie Du und ich auch wirtschaftliche Freiheit genießen – und nicht nur die Konzerne und Großfirmen.

Das würde ich – Jan David Mörike, auch genannt „Der Pirat vom See“ – so formulieren: der sogenannte Neo- bzw. Wirtschaftsliberalismus ist ein Lügensystem – genau so wie der Sozialismus, den wir in Europa zum Glück Ende der 80er Jahre überwunden haben.

Deregulierung ist nicht generell gut.

Sie ist nur dann gut, wenn sie auf unkorrupte Weise durchgeführt wird.

Nur dann ist – außer auf Reisen – auch in der Arbeitswelt Entschleunigung möglich.

Und nur dann können wir auch öfter den Arbeitsplatz wechseln anstatt möglichst nur bis zum Rentenalter durchzuhalten.

Und es besteht sogar die Freiheit, während einer Reise Arbeit aufzunehmen.

Das englische Wort „travel“ für reisen klingt ähnlich wie das französische „travailler“ für arbeiten.

Und das ist kein Zufall.

Juhuu! Der Homo oeconomicus ist abgeschafft!

Juhuu! Der Homo oeconomicus ist abgeschafft!

http://www.welt.de/wirtschaft/article169446770/Dieser-Nobelpreis-veraendert-unser-aller-Leben.html

Weitere Anmerkung zur aktuellen Situation

http://tagesspiegel.de/politik/martenstein-zur-bundestagswahl-gottesanbeterin-merkel-muesste-mit-der-afd-koalieren/20400724.html

meint #DerPiratvomSee

Mit Regierungs-Mitverantwortung würde die AfD, wie ich glaube, allen möglichen Murks machen – und wäre dann nach der nächsten Wahl wieder weg!

Ich mag keinen Kapitalismus! Ich mag Kapitalismus!

Ja!

Wirtschaftliche Freiheit!

Aber doch nicht nur für die Firmen.

Auch – und vor allem – für das Volk!

Bekanntermaßen geht betreffend Beschäftigung alles immer mehr über Firmen, Sub-Firmen, Sub-Sub-Firmen usw.

Häufig herrscht ein rauer Ton, es hat der Beschäftigte flexibel zu sein, aber die Firma gar nicht, sondern die bestimmt.

Bei der – auch Zeitarbeit genannten – Leiharbeit kommt in Deutschland manchmal die „Abruf-Leiharbeit“ vor, wo der Beschäftigte im weiten (100km) Umkreis in jede von ihm verlangte Tätigkeit einspringen muss, und das dazu notwendige Auto nicht bezahlt bekommt. Es heißt, wenn er sich das nicht leisten kann – selber schuld.

Dazu habe ich zwei wichtige Fragen

Wie kann auch in Österreich die Wirtschaft funktionieren, obwohl diese spezielle Form der Ausbeutung durch Leiharbeit dort nicht legal ist und

wie konnte das arme Namibia Leiharbeit – genauer gesagt den gewerblichen Arbeitskräfte-Verleih – generell verbieten, ohne dass dort sofort die Volkswirtschaft zusammengebrochen ist?

Daraus ergibt sich eine Folgerung

Freie Wirtschaft ist auch möglich ohne allzu harte Strukturen, ohne besonders große, komplizierte Firmen-Geflechte und ohne spezielle, im jeweiligen Land – zum Beispiel USA, Deutschland – übliche Ausbeutungs-Verhältnisse (im Korporatismus – siehe unten), die von der Gesellschaft im Rahmen der „Vertragsfreiheit“ als „marktüblich“ oder „normal“ akzeptiert werden.

Letztere sind korrupt, sie sind im Widerspruch zu einer freien Wirtschaft für freie Menschen.

Eine Definition: Kapitalismus = Marktwirtschaft

Da ist nichts gegen einzuwenden, die Versorgung mit dem, was man braucht, gelingt viel besser als in den sozialistischen, also staatskapitalisischen Systemen des ehemaligen Ostblocks. Man braucht nur eine Korrektur gegen die manchmal extreme Ungleichheit.

Eine Definition: Kapitalismus = Korporatismus

Hier haben wir einen Zustand, wo Korporationen – neben Firmen, Trusts und Konzernen sind dies auch Staatsbetriebe und Ämter – das Sagen haben und die Menschen sich zu fügen haben. Und – wie ich glaube – geht zurzeit die Entwicklung schnell in diese Richtung hin.

In dieser Situation ist die sogenannte Vertragsfreiheit eine Freiheit eben nur für die Korporationen.

Daraus folgt, dass ein voll entwickelter Korporatismus ein dem Staatskapitalisismus und Feudalismus ähnliches Ausbeutungs-System ist.

ÖPNV – ein Dinosaurier??

77% Subvention!

Angeblich ist in Deutschland der Öffentliche Personennahverkehr mit mehr als 75% subventioniert.

Dabei funktioniert er – vor allem im Ländlichen Raum – nicht besonders gut: Busse fahren selten, Anschlüsse sind unzuverlässig uvm.

Nur ein Viertel der Einnahmen durch Verkauf von Fahrkarten??

Kann das sein?

Gedankenexperiment

Man mache einmal ein Gedankenexperiment im Sinne der Utopie der Privatrechts-Gesellschaft.

Die Privatrechts-Gesellschaft ist sozusagen die Gegen-Utopie zum Sozialismus / Kommunismus.

Man stelle plötzlich und auf Dauer die Subvention ein.

Schlagartig sind alle Fahrkarten viermal so teuer.

Niemand mehr will das bezahlen.

Das ganze System sofort pleite.

Gedankenexperiment: was passiert dann?

Was würden die Marktkräfte bewirken?

Vermutlich ein Linientaxi-System, wie es in weiten Teilen der so genannten „Dritten Welt“ üblich ist, jedoch verbessert durch die Möglichkeiten, die sich aus Smartphone und Internet ergeben.

Wie ich glaube, würden lediglich Riesenstädte wie London und Berlin zusammenbrechen.

Lysergsäure-Amid in sub-halluzinogener Anwendung bei Ayurveda?

Shankapushpi?

Bekanntlich ist Lysergsäure-Amid (LSA) halluzinogen, aber ungefähr 100 mal schwächer als LSD, und auch mehr sedativ.

Enthalten ist es unter anderem in der Mexican Morning Glory (Ipomoea tricolor).

Vermutlich ist die indische Shankapushpi Pflanze mit der Morning Glory eng verwandt.

Und vermutlich wenden traditionelle Ayurveda-Ärzte das Kraut oft in niedriger, sub-halluzinogener Dosierung an.

Gegen Zwangsstörungen und alles mögliche in der Richtung. Da kann die westliche Medizin nicht ganz mitbieten.

Bild: hat freie Lizenz, stammt aus commons wikimedia.

Wer nicht arbeitet …

Soll auch nicht essen!

Das ist die Meinung von autoritären Linken, wie z.B. Lenin und Stalin, oder auch Herrn Müntefering.

Ist nicht meine Meinung. Im Gegensatz zu Dschungel und Wüste, wo gilt Fressen oder Gefressen werden, will man in gesellschaftlichen Ordnungen, die an der Menschenwürde orientiert sind, dass das Überleben – jedoch nicht der Luxus – für jedermann / jedefrau garantiert ist.

Generell jedoch kann man sagen: ein Mensch, der immer nicht arbeiten will, ist mehr oder weniger asozial.

Aber was ist mit jenen, deren Bereitschaft zu arbeiten, stark schwankt?

Das finde ich vollkommen normal.

Ich finde es unnatürlich, was unser derzeitiges System tut, immer normale Bereitschaft zur Arbeit und immer normale Leistung zu verlangen.

Wir Menschen sind keine Maschinen.

Aber selbst die streiken gelegentlich, sind defekt, und müssen repariert werden.

Das System erwartet immer normale Leistung. Oder sogar immer Maximale Leistung.

Immer Vollgas.

Das ist unnatürlich.

Servis

So hieß früher beim Arbeitsamt die Vermittlung für Gelegenheitsarbeiter. Auch genannt Tagelöhner.

Die ist abgeschafft.

Alles geht über Firmen.

Da sind Verträge, wo der Beschäftigte immer flexibel sein muss und die Firma gar nicht. Sie bestimmt, wie viele Stunden pro Woche der Beschäftigte arbeitet. Irgendwas zwischen 10 und 40 oder mehr.

Gesamtgesellschaftlich muss jedoch ein Lebensstil, in welchem man gelegentlich arbeitet – immerhin ist das besser, als überhaupt nicht zu arbeiten – erlaubt sein.

Yoga heißt angeblich „Joch“

Wilhelm Reich wettert gegen die „Yogakultur“

Bekanntermaßen ist das – oder der Yoga – wie es vom ACO (American College of Orgonomy) und von Wilhelm Reich gesehen wurde, der Genitalität entgegengesetzt.

Aber wo und von wem wurde das überhaupt entwickelt? In Indien? Ja! Von den Ariern?
Nicht nur!

Zurzeit mache ich schlapp wegen der Hitze, die mit 25 Grad gar keine ist. In Indien April bis Juni um die 50. Dann ab Juli nur noch um 35, aber tropisch feucht.

Da muss man etwas tun, um überhaupt funktionieren zu können!

Um überhaupt arbeiten zu können. Auch um militärisch tun zu können, also kämpfen zu können soweit nötig.

Auch im extremen Klima!

Zum Klima hinzu kommt vielleicht noch ein Kopf, der – so gut er kann – ständig ablenkt, querschießt, quasselt, stört.

Und das in der Situation des Gefechtsfeldes: Der Feind freut sich!!

Um unter extremen Bedingungen kämpfen zu können, muss der Kopf in der Spur gehalten werden. Wie der Ochse seine Ackerfurche abarbeiten muss! Er braucht ein Joch! Mit Körper-Gymnastik und mit Meditationsübungen.

Damit er in der Spur bleibt und nicht macht, was er will, sondern das was wichtig ist.

Und wer hat schon immer in Indien gelebt?! Die Dunkelhäutigen. Die Tamilen.

Für die war das – wie ich glaube – eine Überlebensfrage.

Deshalb haben die das entwickelt.

Lord Shiva hat angeblich wirklich gelebt!

Auf der Erde! In Indien!

Vor 7000 (siebentausend) Jahren. Also ungefähr 5000 v.u.Z.

Da war noch kein Arier auf der Welt. Schon gar nicht in Indien. Arier gab es noch keine. Daraus folgt:

Lord Shiva ist schwarz! Er ist Tamile!

Und was trugen später die Arier dazu bei? Ein bisschen Spiritualität. Also ein bisschen religiöses Geschwätz.

Ochsentour

Ochsentour

In:

http://transinter.net/2017/06/05/ich-bin-langsam-und-ungeschickt

hatte ich darauf hingewiesen, dass m.E. gerade durch den Einfluss von Charaktertypen die links sind, es besonders schwer war für mich, in die Arbeitswelt hinein zu wachsen.

Ein weiterer „linker“ Einfluss ist die allfällig verbreitete Überbewertung von schriftlich vorhandenen Ausbildungsabschlüssen gegenüber dem, was die Bewerber / Bewerberinnen tatsächlich können und nicht können.

Das führt zu übermäßig langen und teuren Ausbildungsgängen – auch genannt Bildungsinflation – was außer für die Betroffenen auch gesamt-gesellschaftlich nachteilig ist (selbstverständlich führt zu wenig Ausbildung auch zu Problemen).

Das nenne ich die Ochsentour. Normalerweise wird das Wort in der Politik verwendet für eine langsam bis sehr langsam voran gehende Parteikarriere in einer großen, etablierten Partei.

Nicht-agrarischer Feudalismus

Karl Marx hat nicht recht!

Bekanntermaßen behauptet Karl Marx, dass die Geschichte fortschreiten würde, vom Kapitalismus hin zu freieren, höher entwickelten Gesellschaftsformen, dem Sozialismus und Kommunismus.

Gegenwärtig haben wir aber Tendenzen in die entgegengesetzte Richtung.

Vielfach werden Dinge immer strenger reglementiert. Zum Beispiel stand früher für sozial relativ unentwickelte Menschen, deren Bereitschaft, Arbeitsleistung zu erbringen, stark schwankt, die Möglichkeit offen, als Tagelöhner zu arbeiten.

Das gibt es, weil ja jeder angeblich sein geregeltes, festes Einkommen haben soll, nicht mehr.

Fast alles geht über Firmen

Zum Beispiel die vielen Leih- oder Zeitarbeitsfirmen. Häufig sind da die Verträge bis oben hin vollgestopft mit Klauseln zum Vorteil der Firma. Unter anderem muss der / die Arbeitende ganz flexibel sein, während die Firma gar nicht flexibel ist; sie bestimmt, wann und wie viele Stunden im Monat der / die Werktätige arbeitet.

Faire Verträge zwischen jemand, der arbeiten will, und jemand, der Arbeitsleistung braucht, sehen anders aus.

Allzumenschliches

Bekanntermaßen wenn irgendwo ein Ausbeuter ist, möchte der gern weiter ausbeuten. Am liebsten würde er weiter ausbeuten, und gleichzeitig nicht mehr das unternehmerische Risiko tragen.

Die Folge ist, dass vielfach Arbeits- und auch Franchise-Verträge gestrickt sind nach dem Muster: allen Profit der Firma, alles Risiko dem Beschäftigten bzw. dem Franchise-Nehmer.

Das ganz große Experiment

Da hatten mehrere große und kleine Länder, nämlich beispielsweise Sowjetunion, VR China, DDR, ein System welches sie Sozialismus nannten und welches auf Zentralverwaltungswirtschaft (Planwirtschaft) beruhte. Politisch sind diese Systeme Einparteiensysteme, oder mit Blockparteien, die nicht richtig eigenständig sind (wie z.B. Ost-CDU).

Dieses System war dermaßen unattrativ, dass die DDR eine Mauer baute, um die Menschen am Verlassen des Landes zu hindern.

Genauere Betrachtung ergibt, dass hier immer mehr Menschen aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Land flohen. Anfangs, in den fünfziger Jahren, war der Unterschied zwischen Deutschland West und Ost in der Wirtschaftskraft noch gering; damals flohen die meisten Menschen aus politischen Gründen, und insgesamt war die Zahl der Flüchtlinge gering. Sie wurde mit der Zeit immer größer.

Dieses Experiment ist gescheitert. Sowjetunion und DDR existieren nicht mehr; die Volksrepublik China heißt nur noch kommunistisch, ist es aber nicht mehr.

Diese Systeme hatten starke feudalistische Züge

Richtig. Die Medaille hatte eine andere Seite. Wenn einer in Partei, Militär, oder Staatssicherheit eine hohe Position hatte, ging es ihm gut.

Bezirksparteisekretäre wie zum Beispiel Günter Schabowski hatten mehr Einfluss und Macht als etwa ein Minister auf nationaler Ebene.

Wer mit so jemand befreundet war, hatte alles.

Somit waren diese System eine Art Neofeudalismus oder nicht-agrarischer Feudalismus.

Und nu??

Sowjetunion und DDR sind weg. Und was geschieht jetzt?

Jetzt sind die Profite privat.

Aber immer mehr werden Verluste und Risiken sozialisiert.

Zum Beispiel durch Bankenrettung. Durch Lobbyarbeit kontrollieren die entsprechenden Eliten die Politik, welche nun nicht mehr auf demokratische Weise funktioniert.

Klare Folgerung:

Zwar sind Sowjetunion und DDR jetzt weg.

Aber auch das, was wir jetzt haben, steuert klar auf ein weniger freiheitliches System zu, welches – anstatt marktwirtschaftlich – eher ein nicht-agrarischer Feudalismus ist.

Planwirtschaft?

Vor 50 Jahren

fand man in linken Kreisen die Planwirtschaft gut.

Auch genannt Zentralverwaltungswirtschaft.

Es kommt aber – weil keine Planungsbehörde alles wissen kann – zur Fehlallokation von Ressourcen.

Konkret kann das in einem sozialistischen Land zum Beispiel bedeuten, dass viel zu viele Gießkannen erhältlich sind, es aber an Klopapier fehlt (beispielsweise früher Sowjetunion und heute Venezuela).

Heute

nach langer Erfahrung – ist die Marktwirtschaft zu bevorzugen. Ideal ist die aber auch nicht, weil es auch hier zu einer Fehlallokation von Ressourcen kommt. Wenn zu viel Geld am falschen Platz ist, die Ungleichheit zu extrem wird – oder zu viele arbeits- bzw. leistungslose Einkommen eingesackt werden.

Genauso ist es mit den Krisen. Weltwirtschaftskrisen sind die Folge eines vorhausgegangenen Booms bzw. Hausse.

Das ist insofern natürlich, da die Wirtschaft pulsiert.

Die Wirtschaft pulsiert, weil sie etwas Lebendiges ist.

Problematisch wird es auch hier, wenn die Ausschläge zu extrem sind. Wenn es zu hoch hinaufgegangen ist.

Und wenn gleichzeitig – durch linke Einflüsse – am Arbeitsmarkt keine Selbstregulierung ist. Dann führt jede Depression, jede Deflation, zu Massenarbeitslosigkeit, die lange Zeit anhält.

Sind dann die Öffentlichen Hände nicht mehr in der Lage, die Millionen Langzeitarbeitslosen über Jahre oder Jahrzehnte zu ernähren, dann droht der Systemzusammenbruch.

Aber der hat auch seine Vorteile. Nämlich mehr Freiheit.

Von mir gemeint sind Ereignisse, wie 1989 im Ostblock. Nur viel, viel heftiger. Man kann es sich noch nicht richtig vorstellen.

„DerPiratvomSee“ – Anmerkung zum Matriarchat

Ich bin Pirat, und ich nenne mich „DerPiratvomSee

Siehe auch: http://freiheitvorsicherheit.net/weil-mir-freiheit-vor-sicherheit-geht

Ich bin konservativ – aber ganz anders!

Vorbemerkung: Dieser Artikel enthält Bemerkungen betreffend das Matriarchat und das Patriarchat, er soll hinführen zu den Fragen, welche Folgen das Patriarchat für Trans* und Inter* Personen hat.

Unter „konservativ“ verstehe ich etwas anderes, als gemeinhin darunter verstanden wird: möglichst vieles beim alten lassen, die vorhandenen Herrschafts- und Ausbeutungs-Verhältnisse nicht antasten, und so weiter.

Für mich bedeutet Konservatismus das Erhalten bzw. Wiederherstellen, Reparieren alter, intakter gesellschaftlicher Situationen.

… bis hin zu sehr alten Situationen.

Ich beziehe mich unter anderem auf das Matriarchat

.

Das ist in den meisten Weltgegenden sehr lange her.

Es wird meist falsch verstanden. Nämlich als Frauen-Herrschaft.

Tatsächlich liegen Verhältnisse vor, wo ungefähr zwei Drittel des Einkommens und des Vermögens in den Händen der Frauen ist. Die Männer sind Spezialisten für Jagd und Krieg und noch ein paar andere Dinge (Bauen).

Ich sagte betreffend Vermögen und Einkommen: ungefähr. Das kommt davon, dass diese ganz alten Kulturen geldlose Kulturen waren. Daher können Einkommen und Vermögen nur ungefähr geschätzt werden.

Im Patriarchat

befinden sich Einkommen zum größten Teil – oder ganz – in den Händen des Mannes. Dies hat nach Wilhelm Reich und anderen Forschern zur Folge, dass er sehr genau aufpasst, dass jede Schwangerschaft der Frau von ihm ist.

Das ist verständlich, denn wer möchte schon gern hart arbeiten
(Arbeiten = Erwirtschaften von Einkommen)
für das Kind von jemand anders?

Unter Verhältnissen, wo ohnehin zwei Drittel des Einkommens bei der Frau ist, ist das nicht so wichtig. Sie ist – das ist bekanntermaßen die biologische Rolle – für die Ernährung der Kinder verantwortlich.

Und im Gegensatz zum Patriarchat verfügt im Matriarchat die Frau auch über die materiellen Ressourcen, die dafür notwendig sind.

Im Patriarchat ist sie dagegen vom Mann abhängig.

Folge: Der Mann ist im Matriarchat eigentlich mehr zum Vergnügen der Frau (und selbstverständlich auch zum eigenen Vergnügen) da. Er steht nicht so sehr unter Druck wie im Patriarchat, wo das Ernährermodell gilt, d.h. er alles – oder fast alles – Einkommen erwirtschaften muss.

Und ich bin Pirat

Weil mir Freiheit vor Sicherheit geht.

Formal war ich bis 2015 Mitglied der Piratenpartei Deutschland, zuletzt Landesverband Sachsen.

Die Mitgliedschaft wurde gekündigt wegen Aufnahme bei Scarabäus Schmerwitz. Dort werden bei Aufnahme strikt alle Abos, Mitgliedschaften etc. gekündigt. Immer.

Pirat bin ich in dem Sinne, dass ich die herrschaftsfreie Gesellschaft anstrebe, aber nicht wie die Marxisten und die anderen Linken auf dem Umweg über eine Diktatur.

Ich wünsche – zwar in behutsamen Schritten – aber direkt die Veränderung in Richtung auf die herrschaftsfreie, das heißt auf der Grundlage von Selbstregulierung funktionierende Gesellschaft.

In diesem Sinne bin ich konservativ.

Intersex im Zusammenhang mit dem Patriarchat

Da das Patriarchat den Geschlechtern traditionell unterschiedliche Rechte zuteilt, nämlich dem Mann mehr, ist es wichtig festzulegen, wer ein Mann ist, und wer nicht. So kommt es vielfach zu Diskriminierung und sogar zur Tötung von Inter* Personen. Wie ich glaube, beispielsweise in Kulturen wie Indien, Arabien, oder dem alten Rom.

Dagegen waren bei den alten – meist matriarchalen – „Naturvölkern“ Inter* Personen, ähnlich wie auch lesbische und schwule Personen, hoch angesehen und waren oft Medizinmann/-frau.

Dafür gibt es – glaube ich – recht viele Belege.