Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Auch die Fähigkeit, unternehmerisch tätig zu sein …

gehört zur Arbeitsfähigkeit mit dazu

Ich selber habe schon ein Leben lang Arbeitsstörungen.

Vor allem deshalb hat mich Psychotherapie, vor allem die analytische, darunter wiederum die nach Jung und Reich, immer sehr interessiert.

Als neuestes dann die nach Wilhelm Reich, wie sie vom American College of Orgonomy – ACO – gemacht wird.

Für mich bedeutet Arbeit

immer Dinge tun, die ich gerade im Moment nicht tun will. Es ist aus einem Autoritäts-Verhältnis heraus, mit Autoritäts-Problem. Mit einem massiven Autoritäts-Problem.

Deshalb will ich unbedingt die Fähigkeit, unternehmerisch …

tätig zu sein, entwickeln.

Die ist nach den theoretischen Arbeiten von Muhammad Yunus in jedem Menschen angelegt.

Wie komme ich auf das alles?

Durch die Situation im Öffentlichen Personnenahverkehr.

Die Subventionsquote im ÖPNV ist über 75%.

Also fast 100%. Wie in der ehemaligen DDR.

Und wegen den ganz kleinen restlichen Einnahmen der ganze Aufwand mit Ticketverkauf, Aufstellung und Reparatur / Instandhaltung der Automaten, Kontrollen, und so weiter.

Ich habe einen schwerwiegenden Verdacht:

es ist vom Moralischen her

Die Leute sollen, um das bezahlen zu können, hart arbeiten.

Wie – Wilhelm Reich und James DeMeo zufolge – wir eine sexuelle Zwangsmoral haben, so gibt es auch eine

Arbeits-Zwangsmoral

Also:

Wir haben eine Arbeits-Zwangsmoral

Ihr Gegenteil ist die Selbstregulierung der lebensnotwendigen Arbeit.

Genannt: Arbeitsdemokratie.

Das ACO sagt

die Wirtschaftskrise ist eine Folge der Arbeitsstörung der Massen.

Wieso Arbeitsstörung?

Sie wollen doch – obwohl sie nicht wollen – arbeiten.

Sonst kein Geld.

Aber warum ist die Wirtschaftskrise die Folge der Arbeitsstörung?

Weil auch die Fähigkeit zur unternehmerischen Tätigkeit massiv gestört ist.

Angenommen, man versteht unter Fähigkeit zur „Arbeit“ nur die Fähigkeit zu einer länger andauernden Tätigkeit, die auf ein bestimmtes Ergebnis gerichtet ist, sowie die Fähigkeit, innerhalb der im Kapitalismus / Staatskapitalismus / Sozialismus üblichen Produktionsverhältnisse zu funktionieren, dann will mir das nicht richtig einleuchten.

Aber wenn man zur Arbeitsfähigkeit auch die Fähigkeit, ein Unternehmen (Kleinunternehmen) zu führen, mit einbezieht, sieht auf einmal alles ganz, ganz anders aus.

Jedes „Third World Girl“

kann das.

Jedes Mädchen / Frau aus den sogenannten Entwicklungsländern, überhaupt die allermeisten Leute dort.

Auch im ehemaligen Ostblock.

Nur bei uns in Westeuropa nicht und auch nicht in der ehemaligen – für Ostblock-Verhältnisse – relativ gut gepolsterten DDR.

In Ungarn, Polen etc. mussten die Leute schon immer sich helfen, um mit den Auswirkungen der Mangelwirtschaft fertig zu werden. Sie mussten sich selber helfen.

Das können sie dort heute noch.

Nur uns in den westlichen Ländern wird diese Fähigkeit – wie ich glaube – durch das Bildungssystem – und in manchen Familien außerdem durch das Elternhaus – regelrecht abtrainiert.

Den eigenen Leuten gegenüber sadistisch hart

Sadistisch hart

Warum ist man sadistisch hart?

In:

http://nachrichtenbrief.wordpress.com/diskussionsforum-2017b/#comment-28762

hat Robert (Berlin) gesagt:

Während den Asylbetrügern die Milliarden nur so in den Hintern geschoben werden, ist man den eigenen Leuten gegenüber sadistisch hart:

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ein-von-hartz-iv-leistungen-angespartes-vermoegen-duerfen-arbeitslose-nicht-behalten-a2238993.html

Ja. Es ist schon erschreckend. Solche Gesetze, in diesem Fall deren Auslegung in einem Richterspruch des Bundessozialgerichts (BSG), sind, wie Wilhelm Reich das genannt hat, Emotionelle Pest.

Was hilft?

Zunächst mal: Funktionelles Denken. Dazu gehört, wie Jerome Eden, Autor von „Planet in Trouble“, gesagt hat:

An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen!

Wir sehen also eine Frau oder einen Mann, in diesem Fall einen Mann, der sich mühsam etwas von der“Stütze“ abgespart hat.

Das nimmt man ihm jetzt weg.

Und das macht etwas mit ihm!

Was?

Er ist gekränkt. Und das geht nicht mehr weg. Es wirkt – wie damals in der DDR von Seiten der Stasi – die Zersetzungsoperationen.

Es zersetzt ihn.

Meines Erachtens ist das die Handschrift des linken Charakters. Welcher – durchaus – „rechts“ argumentieren kann. Nämlich indem ich das HartzIV so schikanös, so abschreckend wie möglich gestalte, bringe ich die Leute zu hohen bis extrem hohen Arbeitsleistungen, so dass sie sich aus der Armut heraus arbeiten.

Aus konservativer Sicht wäre das zwar theoretisch richtig –

nur: es funktioniert nicht!

Weil ja der Betroffene zersetzt, zerrüttet wird.

Und weil der Arbeitsmarkt nicht vollständig – und nicht richtig – dereguliert ist, sondern einseitig zugunsten der großen Firmen und auch der vielen Sub- und Leiharbeits-Firmen.

Es hat noch mehr Wirkungen:

Andere werden sich sagen: Sparen ist sinnlos. Es wird mir alles genommen.

Und werden erst recht nie mehr versuchen, Verantwortung für sich selber zu übernehmen.

Warum steckt man in die Migranten aus extrem-patriarchalischen Kulturen, die zum großen Teil unqualifiziert sind, viel Geld hinein?

Zu dem Denken in:

An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen!

gehört auch,

konsequent

Cui bono?

zu fragen.

Wem nützt es?

Wie ich glaube, irgendwelchen sehr, sehr hohen, multinationalen Eliten. Meiner Einschätzung nach glauben diese – zum Teil sehr versteckten Ausbeuter, dass sie noch besser ausbeuten und herrschen können, wenn radikalislamische Leute das Sagen haben, und gleichzeitig die einheimische Bevölkerung so schlecht behandelt wird.

In Frankreich passiert ungefähr dasselbe. Schul-Lehrer und Direktoren bekommen von der Schulbürokratie einen Maulkorb, wenn sie gegen radikalislamische Rowdys in den Klassen Hilfe suchen.

Wie mir scheint, achtet man in Frankreich darauf, dass es gegen Schlägertypen mit diesem Hintergrund möglichst keinen Widerstand gibt.

Wie ich glaube, ist in Frankreich – und in Deutschland noch mehr – die Staatsmacht schon sehr eingeschüchtert.

Juhuu! Der Homo oeconomicus ist abgeschafft!

Juhuu! Der Homo oeconomicus ist abgeschafft!

http://www.welt.de/wirtschaft/article169446770/Dieser-Nobelpreis-veraendert-unser-aller-Leben.html

Weitere Anmerkung zur aktuellen Situation

http://tagesspiegel.de/politik/martenstein-zur-bundestagswahl-gottesanbeterin-merkel-muesste-mit-der-afd-koalieren/20400724.html

meint #DerPiratvomSee

Mit Regierungs-Mitverantwortung würde die AfD, wie ich glaube, allen möglichen Murks machen – und wäre dann nach der nächsten Wahl wieder weg!

Ich mag keinen Kapitalismus! Ich mag Kapitalismus!

Ja!

Wirtschaftliche Freiheit!

Aber doch nicht nur für die Firmen.

Auch – und vor allem – für das Volk!

Bekanntermaßen geht betreffend Beschäftigung alles immer mehr über Firmen, Sub-Firmen, Sub-Sub-Firmen usw.

Häufig herrscht ein rauer Ton, es hat der Beschäftigte flexibel zu sein, aber die Firma gar nicht, sondern die bestimmt.

Bei der – auch Zeitarbeit genannten – Leiharbeit kommt in Deutschland manchmal die „Abruf-Leiharbeit“ vor, wo der Beschäftigte im weiten (100km) Umkreis in jede von ihm verlangte Tätigkeit einspringen muss, und das dazu notwendige Auto nicht bezahlt bekommt. Es heißt, wenn er sich das nicht leisten kann – selber schuld.

Dazu habe ich zwei wichtige Fragen

Wie kann auch in Österreich die Wirtschaft funktionieren, obwohl diese spezielle Form der Ausbeutung durch Leiharbeit dort nicht legal ist und

wie konnte das arme Namibia Leiharbeit – genauer gesagt den gewerblichen Arbeitskräfte-Verleih – generell verbieten, ohne dass dort sofort die Volkswirtschaft zusammengebrochen ist?

Daraus ergibt sich eine Folgerung

Freie Wirtschaft ist auch möglich ohne allzu harte Strukturen, ohne besonders große, komplizierte Firmen-Geflechte und ohne spezielle, im jeweiligen Land – zum Beispiel USA, Deutschland – übliche Ausbeutungs-Verhältnisse (im Korporatismus – siehe unten), die von der Gesellschaft im Rahmen der „Vertragsfreiheit“ als „marktüblich“ oder „normal“ akzeptiert werden.

Letztere sind korrupt, sie sind im Widerspruch zu einer freien Wirtschaft für freie Menschen.

Eine Definition: Kapitalismus = Marktwirtschaft

Da ist nichts gegen einzuwenden, die Versorgung mit dem, was man braucht, gelingt viel besser als in den sozialistischen, also staatskapitalisischen Systemen des ehemaligen Ostblocks. Man braucht nur eine Korrektur gegen die manchmal extreme Ungleichheit.

Eine Definition: Kapitalismus = Korporatismus

Hier haben wir einen Zustand, wo Korporationen – neben Firmen, Trusts und Konzernen sind dies auch Staatsbetriebe und Ämter – das Sagen haben und die Menschen sich zu fügen haben. Und – wie ich glaube – geht zurzeit die Entwicklung schnell in diese Richtung hin.

In dieser Situation ist die sogenannte Vertragsfreiheit eine Freiheit eben nur für die Korporationen.

Daraus folgt, dass ein voll entwickelter Korporatismus ein dem Staatskapitalisismus und Feudalismus ähnliches Ausbeutungs-System ist.