Archiv der Kategorie: Wirtschaft

EUR 132,- ??

Herr Merz

hat – so wird behauptet – die Idee, dass das HartzIV in Zukunft 132,- Euro im Monat sein soll.

Geht’s noch??

Da würde ich als Bezieher Konsequenzen ziehen. Für 132,- das ganze Sanktionen / Schikanen System über sich ergehen lassen?

Nein danke!

Schwarz

arbeiten würde ich. Nur einen einzigen Tag im Monat. Oder zwei.

Dann hätte ich das Geld.

Fazit

Wir haben ganz, ganz falsche Gesetze.

Es kann – aus Reformer-Sicht – nicht sein, dass auf den HartzIV Bezieher nur ein wenig geschimpft wird, während der Schwarzarbeiter als Verbrecher eingestuft ist.

Ich fordere, dass das Schwarzarbeiten von Straftat zu Ordnungswidrigkeit herunter gestuft wird.

Entschleunigung des Reisens – wie kann das gehen?

Warum Touristen die Welt zerstören

Eine gewisse Entschleunigung auch beim Reisen fordert ein Artikel der Onlineausgabe der taz von vor ein paar Tagen: http://taz.de/!5516458

Der Artikel erwähnt die „konsumistische“ Grundhaltung, die der Tourist im fremden Land oft hat, auch, dass die meist verwendete Methode um ins Reiseland zu kommen, nämlich das Fliegen, klimaschädlich ist.

Nicht nur wegen Klima tut Entschleunigung gut – das Öl wird knapp!

Ich persönlich hege gewisse Zweifel an der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung. Jedoch bin ich sehr besorgt wegen der nur begrenzt vorhandenen Ressourcen an Erdöl, die noch in der Erde liegen – und da ist die Folgerung genau dieselbe wie bei Bedenken wegen des Klimas:

mit dem Fliegen sollte man sich ein wenig zurückhalten. Und wie im Artikel gesagt: beispielsweise nach Peking könnte man – statt zu fliegen – bequem mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren – wenn man denn die Zeit hätte.

Entschleunigung tut also hier ganz gut!

Gegen Ende kommt der Artikel zu dem, was heute mein Thema ist, nämlich „Entschleunigung“ – Zitat:

Eine bessere Art zu reisen setzt einen anderen Umgang mit Zeit voraus. Weg vom schnellen Konsum austauschbarer Zielorte, hin zu bewusstem Genuss – ein „Slow Travelling“. Das langsame Reisen muss nicht zwangsläufig im Nahbereich stattfinden: So lässt sich Peking vom europäischen Festland aus bequem per Bahn erreichen, über Moskau mit der Transsibirischen Eisenbahn, die obendrein häufiges Aussteigen erlaubt. Welterfahrung als ein Er-Fahren der Welt.

Dies erfordert selbstverständlich – aus gängiger, das heißt zumeist sozialistischer oder linker Perspektive – dass die Leute viel mehr bezahlten Urlaub pro Jahr haben – etwa zwölf Wochen anstatt sechs.

In http://freiheitvorsicherheit.net/2017/04/29/noch-was-ist-arbeit bin ich auf eine ganz andere Art heran gegangen. Da hatte ich mich ausgelassen gegen die so genannte Arbeitsverdichtung – das ist die Kehrseite der Medaille – nicht nur auf Reisen sondern auch bei der Arbeit hetzen wir von Jahrzehnt zu Jahrzehnt mehr.

Irgendetwas läuft da gewaltig falsch.

Und was hat man von noch mehr Arbeitszeitverkürzung, wenn man dieselbe Arbeit in noch kürzerer Zeit bewältigen muss?

Wenn immer mehr Menschen, die an sich arbeiten können, nur eben langsam – vom jetzigen System nur noch an Arbeitsplätze in Werkstätten für Behinderte Menschen heran gelasssen werden …

Entschleunigung geht – wie ich glaube – anders!

Es geht mittels Deregulierung.

Jetzt höre ich gleich einen wütenden Aufschrei: dass die Konzerne und Großfirmen noch mehr alles so machen können, wie sie wollen?

Ich zitiere mich einmal selbst. In dem gerade eben verlinkten Blogartikel hatte ich geschrieben:

Einhergehend mit Deregulierung. Aber nicht so, wie es heute gemacht wird, nämlich einseitig zugunsten der Konzerne und der großen Firmen. Der großen. Denn die kleinen haben oft ganz, ganz schmale Gewinnmargen, ihnen geht es dann nicht besser als den Beschäftigten.

Mit anderen Worten:

Für die kleinen Leute mehr Freiheit durch Deregulierung

Das geht nicht.

Das geht, so wie es normalerweise gemacht wird nicht.

Was müsste gemacht werden?

Es müsste auf unkorrupte Weise dereguliert werden.

Das heißt, nicht einseitig zugunsten der Konzerne und der großen Firmen.

Und: echte Selbstregulierung des Arbeitsmarktes würde auch bedeuten, dass man – wie zu Zeiten des Hippie-Trail – einfach zu arbeiten aufhören kann um eine mehrere Monate lange Reise zu tun.

Wenn das Geld ausgeht, geht man einfach im Heimatland wieder eine Zeitlang arbeiten.

Oder sogar dort, in dem Land, wo man gerade ist.

Das geht heute im allgemeinen nicht mehr. Nur ganz wenigen Globetrottern gelingt das noch. Es wird – unter so genannter neoliberaler Steuerung – die Arbeitswelt immer härter und härter.

Was sagte doch sinngemäß Herr Varoufakis?

Liberalismus (ob nun „neo“ oder nicht) bedeutet an sich, dass Leute wie Du und ich auch wirtschaftliche Freiheit genießen – und nicht nur die Konzerne und Großfirmen.

Das würde ich – Jan David Mörike, auch genannt „Der Pirat vom See“ – so formulieren: der sogenannte Neo- bzw. Wirtschaftsliberalismus ist ein Lügensystem – genau so wie der Sozialismus, den wir in Europa zum Glück Ende der 80er Jahre überwunden haben.

Deregulierung ist nicht generell gut.

Sie ist nur dann gut, wenn sie auf unkorrupte Weise durchgeführt wird.

Nur dann ist – außer auf Reisen – auch in der Arbeitswelt Entschleunigung möglich.

Und nur dann können wir auch öfter den Arbeitsplatz wechseln anstatt möglichst nur bis zum Rentenalter durchzuhalten.

Und es besteht sogar die Freiheit, während einer Reise Arbeit aufzunehmen.

Das englische Wort „travel“ für reisen klingt ähnlich wie das französische „travailler“ für arbeiten.

Und das ist kein Zufall.

Neofeudalismus!

Neofeudalismus!

In:

Nicht-agrarischer Feudalismus

hatte ich die These angedeutet, dass sich alles auf einen nicht-agrarischen Feudalismus – einen Neofeudalismus hin entwickelt, und dass sehr mächtige Interessen das in diese Richtung steuern.

Dass ferner der Sozialismus in UdSSR / DDR eine Art Neofeudalismus war.

In:

https://facebook.com/story.php?story_fbid=426907824405871&id=289723311457657

finden sich ganz, ganz ähnliche, übereinstimmende Überlegungen.

Ist der Kapitalismus ein Zerfallsprodukt?

Des Feudalismus?

In

https://freiheitvorsicherheit.net/2018/03/24/das-patriarchat-sieht-praechtig-aus/

hatte ich genau das behauptet.

Oder ist er eine Verbesserung in dem Sinne, dass es weniger Ausbeutung von Werktätigen gibt?

Nein – es gibt mehr!

Aber nur ursprünglich.

Das wurde korrigiert. Durch den Sozialstaat. (In Deutschland zum Beispiel vor allem durch Bismarck.)

Fazit

Es ist an sich eine Fortsetzung des Zerfalls.

Anmerkung: wie gesagt Korrektur durch den Sozialstaat.

Das Problem dabei

… es wurde mit einer zentralstaatlichen Methode gelöst und: genau das gleiche ist bei den meisten Planungen und Modellen des BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen).

Armut verbindet selten

Armut verbindet selten

So ist ein Tweet (siehe unten), betreffend die Tatsache, dass Menschen, und auch Gruppen, welche weit unten stehen, sich normalerweise nicht solidarisieren.

Sie entsolidarisieren sich!

Und die Ursache: wie ich glaube, ist es eine ganz normale biologische Stressreaktion!

Die Folgerung:

… die Gruppen und die Menschen, die unten sind, müssen dazu motiviert werden, sich zu solidarisieren oder gar zu syndikalisieren! Und zu vernetzen!

Weil sie sonst sich eher entsolidarisieren!

Immer dran denken:

Die Mächtigen vernetzen sich eigentlich immer!

Und der Anlass für den Tweet? Der Anlass für den Tweet ist das folgende:

#EssenerTafel

Hier gibt es – von seiten von Migranten – schlechtes Benehmen. Und das liegt daran, dass die Menschen aus diesen Kulturkreisen kampforientiert und hart sind, weil sie aus extrem-patriarchalischen Kulturen kommen!

Siehe auch: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/die-letzten-beissen-die-hunde/

http://costumeelegance.club

http://costumeelegance.club

Das ist das Ende!

Das ist der Systemzusammenbruch

So sehe ich das!

Warum?

Es handelt sich um einen Algorithmus für automatisches Trading.

Solche Angebote sind häufig betrügerisch, jedoch ist der Erfinder des Algorithmus Julian Assange, besser bekannt durch WikiLeaks.

Herr Assange ist sehr schlau, und – durch seine Erfahrung mit WikiLeaks – fähig, künstliche Intelligenzen zu erschaffen, die ich hiermit bezeichne als

Soziale Künstliche Intelligenz

Im Raume steht die Vermutung, dass durch massenhafte Anwendung auch durch arme Menschen, die keine Kenntnisse haben, Gewinne erzielt werden, und dass dadurch die Unterschiede zwischen Arm und Reich verringert werden.

Die Börse, und der Kapitalismus – wie wir ihn kennen – lebt davon, dass gewisse Fertigkeiten und Kenntnisse und Möglichkeiten nur wenigen zur Verfügung stehen.

Dies würde sich durch einen derartig neuen Algorithmus grundsätzlich und plötzlich verändern!!

Und dieses wiederum wird den Systemzusammenbruch herbeiführen.

Die oben angegebene Website

http://costumeelegance.club

sagt deshalb auch:

Die Wallstreet ist empört …

Normalerweise – wenn zu den vielen Automaten bzw. Robotern – kurz auch genannt: „Bots“ ein weiterer hinzukommt, ist das ein alltägliches Ereignis. Keinesfalls wäre da die „Wallstreet empört“ …

Auch die Fähigkeit, unternehmerisch tätig zu sein …

gehört zur Arbeitsfähigkeit mit dazu

Ich selber habe schon ein Leben lang Arbeitsstörungen.

Vor allem deshalb hat mich Psychotherapie, vor allem die analytische, darunter wiederum die nach Jung und Reich, immer sehr interessiert.

Als neuestes dann die nach Wilhelm Reich, wie sie vom American College of Orgonomy – ACO – gemacht wird.

Für mich bedeutet Arbeit

immer Dinge tun, die ich gerade im Moment nicht tun will. Es ist aus einem Autoritäts-Verhältnis heraus, mit Autoritäts-Problem. Mit einem massiven Autoritäts-Problem.

Deshalb will ich unbedingt die Fähigkeit, unternehmerisch …

tätig zu sein, entwickeln.

Die ist nach den theoretischen Arbeiten von Muhammad Yunus in jedem Menschen angelegt.

Wie komme ich auf das alles?

Durch die Situation im Öffentlichen Personnenahverkehr.

Die Subventionsquote im ÖPNV ist über 75%.

Also fast 100%. Wie in der ehemaligen DDR.

Und wegen den ganz kleinen restlichen Einnahmen der ganze Aufwand mit Ticketverkauf, Aufstellung und Reparatur / Instandhaltung der Automaten, Kontrollen, und so weiter.

Ich habe einen schwerwiegenden Verdacht:

es ist vom Moralischen her

Die Leute sollen, um das bezahlen zu können, hart arbeiten.

Wie – Wilhelm Reich und James DeMeo zufolge – wir eine sexuelle Zwangsmoral haben, so gibt es auch eine

Arbeits-Zwangsmoral

Also:

Wir haben eine Arbeits-Zwangsmoral

Ihr Gegenteil ist die Selbstregulierung der lebensnotwendigen Arbeit.

Genannt: Arbeitsdemokratie.

Das ACO sagt

die Wirtschaftskrise ist eine Folge der Arbeitsstörung der Massen.

Wieso Arbeitsstörung?

Sie wollen doch – obwohl sie nicht wollen – arbeiten.

Sonst kein Geld.

Aber warum ist die Wirtschaftskrise die Folge der Arbeitsstörung?

Weil auch die Fähigkeit zur unternehmerischen Tätigkeit massiv gestört ist.

Angenommen, man versteht unter Fähigkeit zur „Arbeit“ nur die Fähigkeit zu einer länger andauernden Tätigkeit, die auf ein bestimmtes Ergebnis gerichtet ist, sowie die Fähigkeit, innerhalb der im Kapitalismus / Staatskapitalismus / Sozialismus üblichen Produktionsverhältnisse zu funktionieren, dann will mir das nicht richtig einleuchten.

Aber wenn man zur Arbeitsfähigkeit auch die Fähigkeit, ein Unternehmen (Kleinunternehmen) zu führen, mit einbezieht, sieht auf einmal alles ganz, ganz anders aus.

Jedes „Third World Girl“

kann das.

Jedes Mädchen / Frau aus den sogenannten Entwicklungsländern, überhaupt die allermeisten Leute dort.

Auch im ehemaligen Ostblock.

Nur bei uns in Westeuropa nicht und auch nicht in der ehemaligen – für Ostblock-Verhältnisse – relativ gut gepolsterten DDR.

In Ungarn, Polen etc. mussten die Leute schon immer sich helfen, um mit den Auswirkungen der Mangelwirtschaft fertig zu werden. Sie mussten sich selber helfen.

Das können sie dort heute noch.

Nur uns in den westlichen Ländern wird diese Fähigkeit – wie ich glaube – durch das Bildungssystem – und in manchen Familien außerdem durch das Elternhaus – regelrecht abtrainiert.

Den eigenen Leuten gegenüber sadistisch hart

Sadistisch hart

Warum ist man sadistisch hart?

In:

http://nachrichtenbrief.wordpress.com/diskussionsforum-2017b/#comment-28762

hat Robert (Berlin) gesagt:

Während den Asylbetrügern die Milliarden nur so in den Hintern geschoben werden, ist man den eigenen Leuten gegenüber sadistisch hart:

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ein-von-hartz-iv-leistungen-angespartes-vermoegen-duerfen-arbeitslose-nicht-behalten-a2238993.html

Ja. Es ist schon erschreckend. Solche Gesetze, in diesem Fall deren Auslegung in einem Richterspruch des Bundessozialgerichts (BSG), sind, wie Wilhelm Reich das genannt hat, Emotionelle Pest.

Was hilft?

Zunächst mal: Funktionelles Denken. Dazu gehört, wie Jerome Eden, Autor von „Planet in Trouble“, gesagt hat:

An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen!

Wir sehen also eine Frau oder einen Mann, in diesem Fall einen Mann, der sich mühsam etwas von der“Stütze“ abgespart hat.

Das nimmt man ihm jetzt weg.

Und das macht etwas mit ihm!

Was?

Er ist gekränkt. Und das geht nicht mehr weg. Es wirkt – wie damals in der DDR von Seiten der Stasi – die Zersetzungsoperationen.

Es zersetzt ihn.

Meines Erachtens ist das die Handschrift des linken Charakters. Welcher – durchaus – „rechts“ argumentieren kann. Nämlich indem ich das HartzIV so schikanös, so abschreckend wie möglich gestalte, bringe ich die Leute zu hohen bis extrem hohen Arbeitsleistungen, so dass sie sich aus der Armut heraus arbeiten.

Aus konservativer Sicht wäre das zwar theoretisch richtig –

nur: es funktioniert nicht!

Weil ja der Betroffene zersetzt, zerrüttet wird.

Und weil der Arbeitsmarkt nicht vollständig – und nicht richtig – dereguliert ist, sondern einseitig zugunsten der großen Firmen und auch der vielen Sub- und Leiharbeits-Firmen.

Es hat noch mehr Wirkungen:

Andere werden sich sagen: Sparen ist sinnlos. Es wird mir alles genommen.

Und werden erst recht nie mehr versuchen, Verantwortung für sich selber zu übernehmen.

Warum steckt man in die Migranten aus extrem-patriarchalischen Kulturen, die zum großen Teil unqualifiziert sind, viel Geld hinein?

Zu dem Denken in:

An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen!

gehört auch,

konsequent

Cui bono?

zu fragen.

Wem nützt es?

Wie ich glaube, irgendwelchen sehr, sehr hohen, multinationalen Eliten. Meiner Einschätzung nach glauben diese – zum Teil sehr versteckten Ausbeuter, dass sie noch besser ausbeuten und herrschen können, wenn radikalislamische Leute das Sagen haben, und gleichzeitig die einheimische Bevölkerung so schlecht behandelt wird.

In Frankreich passiert ungefähr dasselbe. Schul-Lehrer und Direktoren bekommen von der Schulbürokratie einen Maulkorb, wenn sie gegen radikalislamische Rowdys in den Klassen Hilfe suchen.

Wie mir scheint, achtet man in Frankreich darauf, dass es gegen Schlägertypen mit diesem Hintergrund möglichst keinen Widerstand gibt.

Wie ich glaube, ist in Frankreich – und in Deutschland noch mehr – die Staatsmacht schon sehr eingeschüchtert.

Juhuu! Der Homo oeconomicus ist abgeschafft!

Juhuu! Der Homo oeconomicus ist abgeschafft!

http://www.welt.de/wirtschaft/article169446770/Dieser-Nobelpreis-veraendert-unser-aller-Leben.html

Weitere Anmerkung zur aktuellen Situation

http://tagesspiegel.de/politik/martenstein-zur-bundestagswahl-gottesanbeterin-merkel-muesste-mit-der-afd-koalieren/20400724.html

meint #DerPiratvomSee

Mit Regierungs-Mitverantwortung würde die AfD, wie ich glaube, allen möglichen Murks machen – und wäre dann nach der nächsten Wahl wieder weg!

Ich mag keinen Kapitalismus! Ich mag Kapitalismus!

Ja!

Wirtschaftliche Freiheit!

Aber doch nicht nur für die Firmen.

Auch – und vor allem – für das Volk!

Bekanntermaßen geht betreffend Beschäftigung alles immer mehr über Firmen, Sub-Firmen, Sub-Sub-Firmen usw.

Häufig herrscht ein rauer Ton, es hat der Beschäftigte flexibel zu sein, aber die Firma gar nicht, sondern die bestimmt.

Bei der – auch Zeitarbeit genannten – Leiharbeit kommt in Deutschland manchmal die „Abruf-Leiharbeit“ vor, wo der Beschäftigte im weiten (100km) Umkreis in jede von ihm verlangte Tätigkeit einspringen muss, und das dazu notwendige Auto nicht bezahlt bekommt. Es heißt, wenn er sich das nicht leisten kann – selber schuld.

Dazu habe ich zwei wichtige Fragen

Wie kann auch in Österreich die Wirtschaft funktionieren, obwohl diese spezielle Form der Ausbeutung durch Leiharbeit dort nicht legal ist und

wie konnte das arme Namibia Leiharbeit – genauer gesagt den gewerblichen Arbeitskräfte-Verleih – generell verbieten, ohne dass dort sofort die Volkswirtschaft zusammengebrochen ist?

Daraus ergibt sich eine Folgerung

Freie Wirtschaft ist auch möglich ohne allzu harte Strukturen, ohne besonders große, komplizierte Firmen-Geflechte und ohne spezielle, im jeweiligen Land – zum Beispiel USA, Deutschland – übliche Ausbeutungs-Verhältnisse (im Korporatismus – siehe unten), die von der Gesellschaft im Rahmen der „Vertragsfreiheit“ als „marktüblich“ oder „normal“ akzeptiert werden.

Letztere sind korrupt, sie sind im Widerspruch zu einer freien Wirtschaft für freie Menschen.

Eine Definition: Kapitalismus = Marktwirtschaft

Da ist nichts gegen einzuwenden, die Versorgung mit dem, was man braucht, gelingt viel besser als in den sozialistischen, also staatskapitalisischen Systemen des ehemaligen Ostblocks. Man braucht nur eine Korrektur gegen die manchmal extreme Ungleichheit.

Eine Definition: Kapitalismus = Korporatismus

Hier haben wir einen Zustand, wo Korporationen – neben Firmen, Trusts und Konzernen sind dies auch Staatsbetriebe und Ämter – das Sagen haben und die Menschen sich zu fügen haben. Und – wie ich glaube – geht zurzeit die Entwicklung schnell in diese Richtung hin.

In dieser Situation ist die sogenannte Vertragsfreiheit eine Freiheit eben nur für die Korporationen.

Daraus folgt, dass ein voll entwickelter Korporatismus ein dem Staatskapitalisismus und Feudalismus ähnliches Ausbeutungs-System ist.